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24h Le Mans 2026 FT2: Toyota mit Bestzeit nach Dreher

Nachttraining mit zahlreichen Zwischenfällen bei den 24 Stunden von Le Mans 2026: Weiterhin dichtes Hypercar-Feld, viele Dreher und vorzeitiges Ende

24h Le Mans 2026 FT2: Toyota mit Bestzeit nach Dreher

Die letzte Bestzeit des Eröffnungstages ging an den Toyota #7

Foto: Rainier Ehrhardt

Das erste von zwei Nachttrainings bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 bestätigt den Eindruck des ersten Trainings: Es ist im Kampf um den Gesamtsieg eng wie nie zuvor. Neun Hypercars beendeten die zweistündige Session innerhalb einer Sekunde, das gesamte Hypercar-Feld trennten lediglich 2,377 Sekunden. (Ergebnis)

Bei Dunkelheit wurden Vergleichsfahrten auf unterschiedlichen Reifen unternommen. Dabei kamen der Medium- und Soft-Reifen zum Einsatz. Ob der Soft im Rennen verwendet wird, bleibt aber abzuwarten, da die Temperaturen am Wochenende deutlich steigen sollen.

Die Bestzeit ging an den Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries; 1.) in 3:26.096 Minuten. Kamui Kobayashi übertrumpfte mit dieser Zeit die lange stehende Bestzeit des AF-Corse-Ferraris #83 (Ye/Kubica/Hanson; 2.).

Für den Toyota war es auch ein kleines Statement nach einem Dreher von Nyck de Vries in der Goodyear-Schikane, bei dem auch ein kleines Teil des Toyota TR010 Hybrid auf der Strecke liegen blieb.

Auch das Schwesterfahrzeug, die #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa; 7.) blieb nicht ohne Probleme - ein Reifenschaden hinten links sorgte für eine ungeplante Verzögerung. Dasselbe Schicksal traf auch den Cadillac #12 (Stevens/Nato/Deletraz; 5.). Die Session wurde vorzeitig abgebrochen, als Dries Vanthoors BMW #15 (Magnussen/Marciello/D. Vanthoor; 10.) im Kiesbett der Esses steckenblieb.

Nachdem die LMDh-Fraktion im ersten Freien Training die Nase vorn hatte, waren bei Dunkelheit diesmal also zwei LMH-Boliden an der Spitze. Mit Cadillac, Alpine, wieder Cadillac und überraschenderweise Genesis fanden sich dahinter aber vier LMDh ein. Auch ein Aston Martin und beide BMW kamen neben dem zweiten Toyota in die Top 10.

Peugeot kam nach der Qualifying-Schlappe auch im zweiten Training nicht über die Plätze 15 und 18 hinaus. Die 9X8 sind deutlich näher dran als 2025, aber doch spürbar immer einen kleinen Schritt zurück.

In der LMP2 ging die Bestzeit in 3:33.645 Minuten an den Forestier-Panis-Oreca #29 (Rousset/Masson/Gray; 1. LMP2), die volle 1,320 Sekunden schneller war als die zweitbeste Zeit des APR-Orecas #4 (Kurtz/Quinn/Heinrich; 2. LMP2).

Für Zwischenfälle sorgten der Proton-Oreca #44 (H. Felbermayr jun./H.F. Felbermayr/Fluxa; 17. LMP2), der mit Horst Felbermayr jun. in Arnage im Reifenstapel landete, der United-Autosports-Oreca #22 (Lindh/Saucy/Mik. Jensen; 19. LMP2) mit einem technischen Defekt in der Indianapolis-Kurve, und der Duqueine-Oreca #30 (Pin/Andlauer/Verschoor; 8. LMP2), als Richard Verschoor sich im Kiesbett in der Goodyear-Schikane festfuhr.

Die LMGT3-Bestzeit fuhr der WRT-BMW #32 (Leung/Gelael/Farfus; 1. LMGT3) heraus. Zehn Fahrzeuge blieben innerhalb der Sekundenmarke.

Am Donnerstag geht es um 14:45 Uhr mit dem dritten Freien Training weiter, bevor am Abend die Hyperpole auf dem Programm steht.

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