Neue Verbundenheit: F1-Chef Chase Carey startet 24h Le Mans 2017

Der neue Formel-1-Chef Chase Carey gibt das Startsignal bei den 24h Le Mans 2017.

Damit soll der Wille nach mehr Kooperation zwischen Formel 1 und Langstrecken-Sport unterstrichen werden, wie Pierre Fillon als Präsident des ausrichtenden Automobile Club de l'Ouest (ACO) erklärt.

"Ich freue mich außerordentlich darüber, dass Chase Carey sofort zugestimmt hat, das Rennen 2017 zu starten. Dies symbolisiert einen neuen Anfang der Beziehung zwischen unseren Organisationen."

Jean Todt als Präsident des Automobil-Weltverbands (FIA) habe im Hintergrund agiert und die Weichen für mehr Austausch zwischen den großen Rennserien gestellt.

"Es ist an der Zeit, bei gewissen Themen zusammenzuarbeiten", sagt Fillon und nennt explizit den Rennkalender. "Wir wollen den Fans, die beide großen Serien verfolgen, die bestmögliche Show bieten."

Das könnte bedeuten, dass die Formel 1 – wie in diesem Jahr – auch künftig keinen Grand Prix für das Le-Mans-Wochenende ansetzt. Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wiederum ging in seiner Amtszeit mehrfach auf das gleiche Datum.

Carey reiht sich ein in eine lange Liste prominenter Le-Mans-Starter. Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso gab das Rennen bereits frei, auch Hollywood-Schauspieler wie Brad Pitt und Steve McQueen schwenkten schon die grüne Flagge. Der frühere Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo startete ebenfalls bereits eine Ausgabe der 24h Le Mans.

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