Fernando Alonso: Verpasste Le-Mans-Chance 2015 tat weh

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Fernando Alonso: Verpasste Le-Mans-Chance 2015 tat weh
Autor: Heiko Stritzke
Co-Autor: Dieter Rencken
30.05.2018, 14:44

Fernando Alonso gibt zu, dass es ihn geschmerzt hat, dass statt ihm Nico Hülkenberg 2015 mit dem Le-Mans-Siegerpokal nach Hause gegangen ist

#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso
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Race winners #8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso
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#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Fernando Alonso
#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso

Mit seinem Engagement im Toyota TS050 Hybrid hat Fernando Alonso endlich die Chance auf die Erfüllung eines seiner großen Träume - den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans. Theoretisch könnte er diesen Punkt schon abgehakt haben, denn 2015 hätte eigentlich er statt Nico Hülkenberg im Porsche 919 Hybrid sitzen sollen, der das Rennen im selben Jahr gewann.

"Ich war 2015 so dicht dran und habe es für eine lange Zeit bereut, weil Nico nicht nur den Platz übernommen, sondern auch gleich den Pokal mitgenommen hat", seufzt der Formel-1-Superstar. Honda hatte ihm damals keine Freigabe erteilt. "2016 habe ich es dann wieder versucht, für 2017 habe ich die Sache ein bisschen aufgegeben, weil die Situation eine andere war." Bekanntermaßen versuchte er sich vergangenes Jahr beim Indy 500. Erst seit sich McLaren von Honda getrennt hat, liegen keine Steine mehr im Weg.

Bilder: Fernando Alonso in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)

Sein Interesse an den 24 Stunden von Le Mans besteht schon wesentlich länger als 2015, wie er weiter erzählt: "Antonio Garcia, einer meiner besten Freunde, fährt seit Jahren für Corvette und hat ein paar Klassensiege (drei an der Zahl; Anm. d. Red.) geholt. Manchmal hat er mich an der Atmosphäre teilhaben lassen. Und 2009 hat Marc Gene das Rennen gewonnen."

"Le Mans hatte ich also immer auf dem Radar. Und ich habe mir immer gesagt, dass ich eines Tages in einem LMP1 mitfahren möchte. Ich liebe diese Autos und ihre Form, sie sehen fantastisch aus. 2014 durfte ich die Startflagge schwenken. Das war das erste Mal, dass ich die Atmosphäre persönlich mitbekommen und die Autos mit eigenen Augen gesehen habe."

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