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"LMDh hat unsere Aufmerksamkeit erregt": Auch Cadillac nach Le Mans?

Im Hause General Motors untersucht man ein LMDh-Programm mit Cadillac, hält sich aber auch andere Optionen offen: "Es geht um das Gesamtpaket"

"LMDh hat unsere Aufmerksamkeit erregt": Auch Cadillac nach Le Mans?

Mit Cadillac klopft ein weiterer Hersteller an die Türe der LMDh-Klasse, welche ab der Saison 2022 in der Langstrecken-WM (WEC) und bei den 24 Stunden von Le Mans gleichberechtigt mit den Hypercars die Top-Klasse bilden und ab 2023 in der IMSA-Meisterschaft die bisherige Dpi-Klasse ablösen soll.

Nach Aussage von Laura Wontrop Klauser, die beim Mutterkonzern General Motors (GM) die Rennaktivitäten im Sportwagensektor verantwortet, ist die LMDh-Klasse eine von mehreren Optionen für ein künftiges Engagement des Konzerns im Motorsport.

"LMDh hat unsere Aufmerksamkeit erregt", sagt Klauser gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben uns das Reglement genau angeschaut und überlegen nun, wo wir uns im Sportwagen-Rennsport in seiner Gesamtheit platzieren wollen."

"Es geht dabei um ein Gesamtpaket, das in der Vergangenheit ein bisschen aufgeteilt war. Corvette hat in der GTLM sein eigenes Ding gemacht und Cadillac bei den Prototypen", führt Klauser aus. "Jetzt ist es eine andere Geschichte, und LMDh steht im Mittelpunkt unsrer Betrachtungen. Ist es sinnvoll, dort zu fahren, und wenn ja mit welcher Marke?"

Allerdings will sich Allerdings ist die LMDh-Klasse, zu der sich auch Porsche und Audi bekannt haben, nicht die einzige Option, die General Motors für die Zukunft untersucht. "Gut ist aus unserer Sicht auch, dass in der GTD Pro der IMSA künftig Werksunterstützung erlaubt sein wird", sagt sie.

"Wir schauen uns das an und überlegen, wo wir hin wollen." Auch eine parallele Fortführung von Prototypen- und GT-Programm sei denkbar. "Beide Wege sind definitiv eine Option", sagt Klauser. Ziel von GM sei allerdings, Cadillac als Top-Marke des Konzerns im Motorsport zu etablieren.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie 24h Le Mans , IMSA
Urheber Markus Lüttgens