LMH-LMDh-Konvergenz: Glickenhaus und Toyota visieren IMSA-Klassiker an

Die Angleichung zwischen Hypercars und LMDh stößt bei Toyota und Glickenhaus auf positives Echo: Beide brennen auf Einsätze bei den IMSA-Langstrecken-Klassikern

LMH-LMDh-Konvergenz: Glickenhaus und Toyota visieren IMSA-Klassiker an

Toyota und Glickenhaus sind in der Saison 2021 die einzigen beiden Hersteller, die ein Hypercar in der LMH-Klasse der Langstrecken-WM WEC einsetzen. Bei einem reinen WEC-Engagement soll es jedoch nicht bleiben.

Denn Toyota und Glickenhaus haben auch die Langstrecken-Klassiker in der US-amerikanischen Sportwagen-Serie IMSA ins Visier genommen. Schon ab 2023 könnten beide Marken bei den 24h Daytona, den 12h Sebring und beim Petit Le Mans an den Start gehen.

Einen großen Schritt dafür gingen WEC, IMSA und Automobil-Weltverband FIA, als man in dieser Woche offiziell verkündete, wie eine Konvergenz zwischen LMH und LMDh erfolgen soll. Eine Angleichung findet über die Stellschrauben "Reifen", "Beschleunigungsprofil", "Bremsfähigkeit" und "Aerodynamik" statt.

Daytona und Sebring reizen Toyota und Glickenhaus

Der jüngste Meilenstein stößt auch bei Toyota und Glickenhaus auf ein positives Echo. Gegenüber der internationalen Edition von 'Motorsport.com' äußert sich Toyota-Teamdirektor Rob Leupen offensiv: "Wir betreiben den Langstrecken-Sport mit Leidenschaft und machen keinen Hehl daraus, dass wir uns irgendwann einmal der Herausforderung einiger klassischer Rennen in den USA stellen wollen."

"Die 24 Stunden von Daytona zum Beispiel sind eine legendäre Veranstaltung. Wenn die Umstände es zulassen, würden wir uns freuen, mit unserem GR010 Hybrid daran teilzunehmen." Ins gleiche Horn stößt auch James Glickenhaus.

Er stellt klar: "Ich möchte in Daytona und Sebring fahren, und warum nicht auch beim Petit Le Mans [auf der Road Atlanta]? Ich bin mehr an diesen Rennen interessiert als daran, nach Bahrain, Japan oder wohin auch immer zu gehen, um in der WEC zu fahren. Ich verkaufe nicht dort [Straßen-]Autos, sondern in Amerika."

In der neuen Top-Klasse des Langstrecken-Sports tummeln sich in wenigen Jahren fast ein ganzes Dutzend an Herstellern. Neben Toyota und Glickenhaus haben sich auch Peugeot und Ferrari zum Hypercar-Reglement bekannt. In der LMDh-Klasse werden Acura, Audi, BMW und Porsche vertreten sein.

Mit Bildmaterial von Toyota.

geteilte inhalte
kommentare
Konvergenz LMH vs. LMDh erreicht: WEC-Hypercars ab 2023 auch in IMSA

Vorheriger Artikel

Konvergenz LMH vs. LMDh erreicht: WEC-Hypercars ab 2023 auch in IMSA

Nächster Artikel

Ferrari-Chef zu Hypercar-Plänen: WEC und 24h Le Mans mit LMH-Prototyp

Ferrari-Chef zu Hypercar-Plänen: WEC und 24h Le Mans mit LMH-Prototyp
Kommentare laden