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Aus der Traum! Mick Schumacher bei 24h Le Mans 2024 ausgeschieden

Mick Schumachers Premiere bei den 24 stunden von Le Mans dauern nur sechs Stunden - Ausfall für beide Alpine A424 auf dem Circuit de la Sarthe

Mick Schumacher bei 24h Le Mans 2024 ausgeschieden

Nach sechs Stunden waren alle Hoffnungen zerstört: Der Alpine A424 von Mick Schumacher, Nicolas Lapierre und Matthieu Vaxiviere ist bei den 24 Stunden von Le Mans 2024 (hier im Liveticker!) ausgeschieden. Grund sind Motorprobleme. Auch das Schwesterauto #35 (Chatin/Habsburg/Milesi), unter anderem mit Ferdinand Habsburg besetzt, schied mit Motorschaden aus.

Die beiden Motorschäden am 3,4-Liter-V6-Turbomotor von Mecachrome ereigneten sich kurz hintereinander. Zuerst traf es die #35 mit Ferdinand Habsburg am Steuer. Vor der Arnage-Kurve ging der Motor kaputt.

Nur wenige Minuten später brachte Nicolas Lapierre den Alpine #36 an die Box. Das Signatech-Team arbeitete noch im Motorraum, doch kurze Zeit später wurde der Ausfall bestätigt. Die Mecachrome-Motoren waren bereits in der Formel 2, wo ähnliche Aggregate verwendet werden, in den vergangenen Jahren immer wieder ein Punkt von Diskussionen.

 

"Wir bestätigen, dass beide Fahrzeuge mit den Startnummern 35 und 36 wegen eines mutmaßlichen Motorproblems ausgefallen sind. Dies ist das erste Jahr des Teams in der Hypercar-Kategorie und wir wussten von Anfang an, dass es eine steile Lernkurve werden würde", heißt es in einer Stellungnahme von Alpine.

 

"Wir werden das Problem weiter untersuchen und stärker und entschlossener zurückkommen. Das Auto hat eine gute Pace gezeigt, die Hyperpole erreicht und wir hatten einen guten Start ins Rennen. Das ist unsere Motivation für die Zukunft."

Die beiden Alpine A424 verloren im Rennen früh den Anschluss an die Spitze, als ein Regenschauer einsetzte. 17 Hypercars, darunter auch beide Alpine, trafen die strategisch falsche Entscheidung, auf Regenreifen zu wechseln. Der Regen hörte auf und beide Fahrzeuge mussten an die Box, um wieder auf Slicks zu wechseln.

 

Deshalb lagen die blauen Boliden zum Zeitpunkt des Ausfalls außerhalb der Top 10. Die Pace war nicht ganz so stark wie in den Trainingssitzungen, aber auch nicht weit von den direkten Konkurrenten entfernt.

Das sagt Mick Schumacher

Das Alpine Endurance Team hat i#Motorsport-Total.com#i ein Statement von Mick Schumacher kommen lassen. "Wir sind nicht über die Sechs-Stunden-Marke hinausgekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir sehr schnell, was sehr positiv ist", sagt der Sohn von Michael Schumacher.

"Wir hatten ein Motorproblem, das dazu führte, dass wir leider beide Autos abstellen mussten. Aber ich denke, wir sollten uns nicht zu sehr auf die schlechten Aspekte konzentrieren, sondern eher das Positive sehen. Wir fahren schon seit vielen Tagen auf dieser Strecke. Und wir haben eine Menge darüber gelernt."

"Ich denke, wir sind als Team zusammengewachsen. Wir haben es geschafft, unsere Probleme hinter uns zu lassen. Wir haben sie überwunden und sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir um die Hyperpole kämpfen. Bis zum Ende haben wir um eine gute Position im Rennen gekämpft. Und auch mein persönlicher Stint war sehr positiv. Ich bin sehr, sehr glücklich darüber."

 

"Ich denke, dass es jetzt nur noch darum geht, dass wir als Team verstehen, was passiert ist, damit wir es für das nächste Mal beheben können, und hoffentlich in Zukunft das Ende des Rennens erleben."

Mick Schumacher war als Endurance-Rookie in die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) eingestiegen. Schumacher, der zuvor immer Monoposto gefahren ist, musste lernen, sich ein Fahrzeug mit Teamkollegen zu teilen und lernte schnell.

Zudem war er sowohl beim Saisonauftakt in Katar als auch beim zweiten Rennen in Imola der schnellste Alpine-Pilot unter Berücksichtigung des Durchschnitts der schnellsten 40 Prozent der Rundenzeiten (in Imola 30 Prozent wegen des Regens). In Spa haben wir auf eine Analyse verzichtet, weil die dort zu weichen Reifen nach dem Restart am Abend wesentlich besser funktioniert haben und ein Vergleich nicht fair gewesen wäre.

 

"Ich möchte mich auch beim gesamten Alpine-Konzern und insbesondere bei der Renault-Gruppe dafür bedanken, dass sie mich hierher gebracht haben. Das Alpine Endurance Team war in diesen ersten drei Rennen so gut zu mir und hat mich auf dieses eine große Rennen vorbereitet. Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen", sagt er.

"Vor allem meine Teamkollegen haben mir tagtäglich geholfen, wenn wir auf der Strecke waren, aber auch abseits der Strecke, und haben versucht, mir zu sagen, wie ich mit Dingen wie Schlaf umgehen soll, was hier sehr wichtig ist."

"Es war wirklich sehr hilfreich, dass sie mir diese Dinge erklärt haben, damit ich nicht unvorbereitet in dieses sehr lange und anstrengende Wochenende gegangen bin. Nochmals ein großes Dankeschön an alle, die gekommen sind, um zu helfen und zu unterstützen."

Weiterlesen:

Mit Bildmaterial von Speedpictures.

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