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Mit brandneuem TR010 Hybrid: Toyota formuliert hohe Ziele für die WEC 2026

Für die Langstrecken-WM 2026, die man mit dem neu entwickelten Hypercar TR010 Hybrid bestreitet, hat Toyota laut Kazuki Nakajima hohe Erwartungen

Mit brandneuem TR010 Hybrid: Toyota formuliert hohe Ziele für die WEC 2026

Toyota greift in der WEC-Saison 2026 mit dem TR010 Hybrid an

Foto: Toyota Racing

Bei Toyota stellt man klar, mit welchen Zielen in die Saison 2026 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) geht. Zum einen soll die Durststrecke bei den 24 Stunden von Le Mans beendet werden, zum anderen will man Betriebsfehler reduzieren.

Einst Maßstab in der Topklasse der WEC, blieb Toyota in den ersten sieben Rennen der Saison 2025 sieglos, bevor man beim Saisonfinale in Bahrain doch noch einen Triumph feierte. Der bislang letzte Le-Mans-Sieg der Marke geht auf 2022 zurück, der bislang letzte Fahrertitel auf 2023.

Die zurückliegende Saison 2025 war die erste Mal in der Hypercar-Ära, in der Toyota nicht den Herstellertitel eingefahren hat. Der japanische Hersteller ist sich seiner Schwächen bewusst und hat eine stark überarbeitete Version seines LMH-Boliden entwickelt. Diese wurde am Dienstag mit dem Namen TR010 Hybrid offiziell vorgestellt.

Kazuki Nakajima, Vizepräsident von Toyota Racing, gibt zu, dass man von den Ergebnissen in den vergangenen Jahren in Le Mans frustriert war. Man ist aber zuversichtlich, dass der TR010 Hybrid dazu beitragen kann, diesen Trend umzukehren. "Das größte Ziel ist eindeutig der Sieg in Le Mans", sagt Nakajima im Gespräch für die englischsprachige Ausgabe von Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

"Nach drei Jahren mit frustrierenden Ergebnissen in Le Mans ist dies eindeutig das größte Ziel, ebenso wie der Titelgewinn", sagt Nakajima und erklärt: "Diese beide Ziele streben wir immer an. Aber wenn ich zwischen den beiden wählen müsste, dann würde ich sagen, dass Le Mans an erster Stelle steht."

Toyota galt lange Zeit als das stärkste Team in der WEC und gewann oft Rennen durch eine astreine Ausführung, selbst als der Wettbewerb in der Hypercar-Ära immer enger wurde. 2025 aber, im Bemühen eine teilweise ungünstige Balance of Performance (BoP) zu überwinden, geriet die gewohnt präzise Herangehensweise des Teams aus Köln wiederholt ins Stocken.

Das Lone Star Le Mans auf dem Circuit of The Americas bei Austin erwies sich für Toyota als besonders frustrierend. Dort nämlich leistete man sich gleich eine Reihe von Fehlern, darunter die unglückliche Entscheidung, den GR010 Hybrid mit der Startnummer 7 mit Slicks auszustatten, obwohl die Strecke gegen Ende des Rennens noch feucht war.

Pierre Fillon, Kazuki Nakajima, Richard Mille

Kazuki Nakajima, hier zwischen Pierre Fillon und Richard Mille

Foto: Alexander Trienitz

Nakajima räumt ein, dass das Team im vergangenen Jahr nicht in Bestform war, und hat die Behebung dieser Schwäche zu einer Priorität für 2026 gemacht: "Die Leistung des Teams in Bezug auf Strategie, Boxenstopps, Leistung der Fahrer, Vermeidung von Fehlern und so weiter, ist ein wichtiger Faktor für die Performance im Rennen. Wir müssen uns einfach auf diesen Teil konzentrieren."

"Wir müssen zugeben, dass wir 2025 in Bezug auf die Teamleistung nicht das Niveau erreicht haben, das wir uns zum Ziel gesetzt hatten. In einigen Rennen haben wir als Team wirklich gut abgeschnitten, aber in anderen Rennen haben wir Fehler gemacht. Wir müssen uns daher als Team noch verbessern. Das ist für 2026 ein klares Ziel", so Nakajima, der in der WEC seit 2022 nicht mehr selber ins Lenkrad greift.

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