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Motorsport-Chef tritt zurück! Wie geht es mit Isotta Fraschini weiter?

Isotta Fraschini muss für die WEC 2025 ein zweites Fahrzeug stemmen - Nun ist auch noch der Motorsportchef weg und wird durch einen Ex-Formel-E-Mann ersetzt

Motorsport-Chef tritt zurück! Wie geht es mit Isotta Fraschini weiter?

Erdbeben beim kleinsten Hypercar-Hersteller: Isotta Fraschini gab diese Woche bekannt, dass Claudio Berro nicht mehr Motorsportchef des Projekts ist. Berro, einst Pressechef des Ferrari-Formel-1-Teams in der Schumacher-Ära, hatte das Projekt des ehemaligen Ferrari-GT-Partners Michelotto seit 2022 geleitet. Er soll dem Projekt weiterhin verbunden bleiben, in welcher Funktion wird aber nicht genannt.

Seinen Posten übernimmt der frisch ernannte CEO von Isotta Fraschini, Miguel Valdecabres Pollop. Der Spanier blickt auf eine abwechslungsreiche Karriere zurück, in deren Verlauf er unter anderem an verschiedenen Elektroprojekten vor allem im Nutzfahrzeugsektor beteiligt war. Von 2013 bis 2016 gehörte er dem Vorstand der Formel E an.

Auch im klassischen Motorsport ist er aktiv, unter anderem beim Formel-2-Team Campos Racing, das zwischen 2010 und 2012 unter dem Namen "HRT" auch in der Formel 1 vertreten war. Daneben sitzt er im Vorstand eines spanischen Solarunternehmens.

Die Hintergründe des Wechsels sind derzeit noch unklar. Fest steht, dass Isotta Fraschini für die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2025 ein zweites Auto auf die Beine stellen muss. Das Projekt ist finanziell auf Kante genäht, was sich unter anderem in einem spektakulären Wechsel des Einsatzpartners im vergangenen Winter manifestierte.

Erst in Le Mans erklärte Berro, dass das Duquine-Team an einem zweiten Auto interessiert sei, es aber auch Anfragen von anderen Teams gebe. Die Zwei-Wagen-Regel besagt nicht, dass beide Hypercars vom selben Team eingesetzt werden müssen. Tatsächlich ist Isotta derzeit wahrscheinlich der einzige Weg für neue Teams, in die Hypercar-Klasse einzusteigen.

Isotta Fraschini ist bisher der einzige Hersteller, der in der WEC 2024 ohne Punkte geblieben ist, aber das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen. Bei den 24 Stunden von Le Mans lief der Bolide zwar problemlos, hatte aber einen deutlichen Leistungsrückstand auf alle anderen Hypercars.

Das Statement von Isotta Fraschini im Wortlaut

"Das gesamte Management von Isotta Fraschini Milano Fabbrica Automobili möchte Claudio Berro für sein Engagement danken, das in der Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Frankreich seinen Höhepunkt fand. Das Endergebnis bestätigt die Qualität des Fahrzeugs und der gesamten Organisation, die zwei Jahre lang hart gearbeitet hat, um dieses wertvolle Ziel zu erreichen."

"Präsident Alessandro Fassina bestätigt, dass Claudio Berro weiterhin mit Isotta Fraschini verbunden bleiben wird. Das Engagement, die Leidenschaft und die Ergebnisse, die mit dem Projekt der Langstrecken-Weltmeisterschaft erzielt wurden, werden nicht in Vergessenheit geraten."

"Die Sport- und Serienprogramme werden fortgesetzt, um die prestigeträchtige italienische Marke so zu positionieren, wie es ihr historisches Markenzeichen verdient".

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