Offiziell: LMDh-Projekt von Audi wegen Formel-1-Einstieg eingestellt
Audi wird keinen Prototypen für die WEC und IMSA-Serie entwickeln - Das LMDh-Projekt wird wegen des Formel-1-Einstiegs ab 2026 gestrichen
Es war ruhig geworden um das geplante LMDh-Projekt von Audi, das die Marke zurück in die Spitzenkategorien des Prototypensports gebracht hätte. Ein Einstieg in die IMSA-Serie und Langstrecken-WM (WEC) wird es nicht geben, das hat die Marke heute offiziell bestätigt. Das geplante LMDh-Programm fällt dem Formel-1-Einstieg des Unternehmens im Jahr 2026 zum Opfer.
Die Entwicklung des Prototypen wurde bereits zu Beginn des Jahres pausiert, seitdem gab es keine neuen Informationen, ob das Programm wieder Fahrt aufnehmen würde oder nicht. Mit dem Einstieg von Audi in die Königsklasse musste ein Projekt weichen, es traf dabei die LMDh-Sparte. Das Programm bei der Rallye Dakar wird Audi hingegen weiterhin verfolgen.
Damit wird nur eine Marke des Volkswagen-Konzerns in die neue Speerspitze des Langstrecken-Sports einsteigen: Porsche! Das Unternehmen hat sein Fahrzeug bereits entwickelt, getestet und präsentiert. Der neue Prototyp soll bereits in der Saison 2023 in der US-amerikanischen IMSA-Serie sein Debüt feiern. Dort stehen im Januar 2023 die 24h von Daytona an.
Neben Porsche haben auch Cadillac, Acura und BMW bereits ihre Renner für die Saison 2023 vorgestellt. Lamborghini und Alpine haben ebenfalls geplant, LMDh-Autos für die Langstrecke zu entwickeln. In der WEC kommen zudem die Hypercars von Toyota, Peugeot und Glickenhaus zum Einsatz. Ferrari steckt zudem mitten in der Entwicklung eines Hypercars.

Porsche wird mit dem 963 auf Punktejagd gehen
Foto: Motorsport Images
Mit der Konvergenz der LMH- und LMDh-Autos in der WEC und IMSA sollen alle Marken die Möglichkeit bekommen, an großen Rennen wie den 24h von Le Mans teilzunehmen. Audi wird in diesem Feld nun sicher nicht mitmischen, da die Formel 1 für die Ingolstädter Priorität genießt.
Mit Bildmaterial von LAT.
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