Rolle rückwärts: Christensen statt Jani WEC-Teamkollege von Estre

Porsche wird auch 2022 in der WEC in der GTE Pro mit zwei Fahrzeugen antreten - Kevin Estre bekommt seinen alten Teamkollegen wieder zurück

Rolle rückwärts: Christensen statt Jani WEC-Teamkollege von Estre
Audio-Player laden

Porsche hat bei seiner Jahresabschlussfeier eine leicht veränderte Fahrerpaarung für seine Porsche 911 RSR-19 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2022 verkündet. Michael Christensen kehrt als Vollzeit-Fahrer in den von Manthey eingesetzten Boliden an der Seite von Kevin Estre zurück.

Er erhält damit 2022 die Chance, sich für das kontroverse Bahrain-Finale zu revanchieren, als Alessandro Pier Guidi ihn persönlich kurz vor Schluss umgedreht hat. Christensen und Estre haben in der Saison 2018/19 gemeinsam den WM-Titel und den Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 geholt.

Nach nur einer Saison ist Neel Jani wieder aus dem GTE-Pro-Fahrerkader ausgeschieden, denn als dritter Fahrer für die #92 wurde Laurens Vanthoor verkündet. Und auch im LMDh-Programm taucht Janis Name bislang nicht auf. Hier hat Porsche Dane Cameron und Felipe Nasr geholt. Für Jani ist bislang offiziell nur eine Ersatzfahrerrolle in der Formel E vorgesehen.

Alles rechnete eigentlich damit, dass er das GT-Engagement als Sprungbrett nutzen würde, um in Zukunft wieder im Prototyp zu sitzen. Allerdings hat er nach dem Finale zwischen den Zeilen anklingen lassen, dass er auch für einen anderen Hersteller in der Prototypenszene in Zukunft starten könnte.

Zwar habe ein Porsche-Verbleib für ihn oberste Priorität, verkündete der heute 38-Jährige damals. Aber: "Solange der Vertrag nicht unterschrieben ist, muss ich mir meine Optionen offenhalten und andere Möglichkeiten in Betracht ziehen." Das hat aufhorchen lassen.

Porsche-Motorsportchef Thomas Laudenbach sieht die Situation allerdings optimistisch: "Es würde mich nicht wundern, wenn wir Neel bald wieder in einem Porsche-Fahrzeug im Cockpit sehen werden."

Unverändert bleibt die Fahrerpaarung im Porsche #91. Hier wechseln sich erneut der Italiener Gianmaria Bruni und der Österreicher Richard Lietz ab. Dritter Fahrer für die Langstreckenrennen bleibt Frederic Makowiecki.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
500 Meilen Sebring der virtuellen Le-Mans-Serie: Rebellion setzt sich durch
Vorheriger Artikel

500 Meilen Sebring der virtuellen Le-Mans-Serie: Rebellion setzt sich durch

Nächster Artikel

Porsche holt zwei IMSA-Asse ins LMDh-Programm

Porsche holt zwei IMSA-Asse ins LMDh-Programm
Kommentare laden