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Schnee in Aragon wirft Entwicklung des Toyota GR010 Hybrid zurück

Toyota gibt zu, dass man nach der Absage eines Drei-Tages-Tests hinter dem Plan zurückliegt - Zwei Werksfahrer sind das Hypercar noch gar nicht gefahren!

Schnee in Aragon wirft Entwicklung des Toyota GR010 Hybrid zurück

Die monumentalen Schneefälle auf der iberischen Halbinsel haben auch Toyota im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt. Eigentlich sollte die offizielle Präsentation des Fahrzeugs am Ende eines dreitägigen Tests im Motorland Aragon stattfinden. Doch das Wetter hatte etwas dagegen.

Die heftigen Schneefälle, die Teile des öffentlichen Lebens in weiten Teilen Spaniens lahmgelegt haben, haben auch die Pläne von Toyota Gazoo Racing Europe durchkreuzt. Teamdirektor Rob Leupen sagt, dass man nun hinter dem Plan zurückliege.

"Wir werden unseren nächsten Test ausdehnen", so Leupen. Der nächste planmäßige Test des Toyota GR010 Hybrid ist im Februar wieder in Aragonien. "Das größte Problem ist, dass uns Kilometer fehlen. Jeder Test ist wichtig, um Kilometer auf das neue Auto zu bringen."

"Auch für die Mechaniker ist es wichtig, um ein Gefühl für das Fahrzeug zu bekommen, und für die Ingenieure, um es besser zu verstehen. Deshalb brauchen wir zusätzliche Zeit. Es wird schwierig, alles aufzuholen, was wir verpasst haben. Aber es sollte möglich sein, schließlich können wir uns auf viel Erfahrung aus der LMP1-Ära stützen."

 

Kobayashi und Nakajima müssen weiter warten

Die Testabsage bedeutet auch, dass die beiden Japaner Kamui Kobayashi und Kazuki Nakajima noch immer keinen einzigen Meter mit dem GR010 Hybrid gefahren sind. Bei den bisherigen Tests in Le Castellet und Portimao waren sie wegen ihrer Engagements in der japanischen Super Formula auf dem Fuji Speedway und im Sportsland Sugo verhindert.

Das neue Le-Mans-Hypercar hat bisher zwei Tests über jeweils drei Tage absolviert und dabei rund 6.000 Kilometer abgespult. Hersteller streben normalerweise rund 20.000 Testkilometer mit einem neuen Auto an.

Der Zeitplan für die Le-Mans-Hypercars war immer sehr eng gestrickt. Die Rückumstellung der WEC auf einen regulären Jahreskalender im Zuge der COVID-19-Pandemie hat die Lage zwar etwas entspannt. Gleichzeitig haben der Frühlings-Lockdown 2020 und die Beschränkungen während der Pandemie einiges von diesem Vorteil wieder aufgefressen. Der geplatzte Test kommt nun obendrauf.

Übrigens wäre Toyota auch in Aragon nicht in voller Mannstärke angetreten: Mike Conway hat den Trip wegen der außer Kontrolle geratenen Infektionszahlen mit der neuen Mutationsvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 in Großbritannien gar nicht erst in Angriff genommen.

Mit Bildmaterial von Toyota.

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Rennserie 24h Le Mans , WEC
Urheber Heiko Stritzke