Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Reaktion

Sebastien Buemi: LMP1-Prototypen waren "eindeutig besser" als die Hypercars

Toyota-Pilot Sebastien Buemi findet, dass die LMP1-Prototypen "eindeutig besser" waren als die aktuellen Hypercars - Wo der Schweizer die größten Unterschiede sieht

Sebastien Buemi: LMP1-Prototypen waren "eindeutig besser" als die Hypercars

Buemi findet die LMP1 "eindeutig besser" als die Hypercars

Foto: Toyota Racing

Waren die frühen LMP1-Protypen "eindeutig besser" als die aktuellen Hypercars? Das findet zumindest Sebastien Buemi, der seit 2012 für Toyota in der Langstrecken-WM (WEC) startet und damit beide Kategorien bestens kennt. "Der LMP1 war eindeutig besser. Viel schneller. Viel leichter. Irgendwie hat er mir mehr Spaß gemacht", gibt Buemi zu.

"Andererseits gefällt mir, dass wir jetzt mit den Hypercars und allen Herstellern, die in die Meisterschaft einsteigen, eine Menge Konkurrenz haben. Ich denke, für den Zustand des Sports, für die Fahrer, für alle Beteiligten, ist es am Ende eine bessere Show und ein besseres Rennen mit den aktuellen Regeln."

Der viermalige Weltmeister kennt alle WEC-Prototypen des japanischen Herstellers, angefangen mit dem TS030, mit dem Toyota in der Saison 2012 nach mehrjähriger Pause wieder in den Langstreckensport einstieg. Es folgten TS040 und TS050, bevor zur Saison 2021 mit dem aktuellen GR010 Hybrid das erste Toyota-Hypercar eingeführt wurde.

Buemi "vermisst die Geschwindigkeit" der LMP1

Das Problem der LMP1-Kategorie waren die hohen Kosten, die viele Hersteller von einem WEC-Einstieg abhielten. Mit dem neuen Hypercar-Reglement ist das anders. "Ich denke, dass das Reglement generell viel dazu beigetragen hat, dass die Kosten gesenkt wurden", weiß auch Buemi. Nicht umsonst wurde das Reglement mit den aktuellen Hypercars bis 2029 verlängert.

Hypercars sind güntiger und ziehen deshalb mehr Hersteller an

Hypercars sind güntiger und ziehen deshalb mehr Hersteller an

Foto: Motorsport Images

"Die Technologie ist natürlich anders, die Hybridsysteme sind anders. Aber sportlich gesehen gibt es jetzt viel mehr Beteiligte, viel mehr Hersteller", erklärte der Schweizer vor einigen Wochen in einer Medienrunde. "Unter diesem Aspekt haben der ACO und die FIA meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet, um die Leute anzuziehen."

Nun "müssen wir sehen, wie lange alle bleiben. Aber bis jetzt ist es gut gelaufen", freut sich Buemi darüber, endlich Konkurrenz zu haben, auch wenn es Wehmut bleibt. "Aber wie ich schon sagte, vermisse ich die Geschwindigkeit und die Technik der LMP1 ein wenig. Als Fahrer will man immer ein schnelleres Auto fahren. "

Vorheriger Artikel WEC-Reglement 2025: LMGT3 wird fast so leise wie Nordschleife-SP9
Nächster Artikel Andre Lotterer: Wollte meine Karriere eigentlich bei Porsche beenden

Aktuelle News