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Sebring-Absage verzögert Verkündung der LMDh-Regeln "ein wenig"

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Sebring-Absage verzögert Verkündung der LMDh-Regeln "ein wenig"
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Co-Autor: Gary Watkins
14.03.2020, 14:32

Nachdem das Doppelwochenende von IMSA und WEC in Sebring abgesagt ist, wird sich die LMDh-Bekanntgabe "leicht" verzögern - Kommt Peugeot in Bedrängnis?

Aufgrund der Absage des "Super Sebring"-Wochenendes wird sich auch die geplante Verkündung des neuen LMDh-Regelwerks verzögern, allerdings nur "ein wenig".

Das Regelwerk sollte eigentlich am Sebring-Wochenende bekanntgegeben werden. Daraus wird nun erst einmal nichts, allzu lange sollen Hersteller und Fans aber nicht warten müssen. Die Arbeitsgruppen von IMSA und ACO, die sich im Vorfeld des Sebring-Wochenendes treffen wollten, müssen nun ihre Meetings nun virtuell abhalten.

"Ich kann versichern, dass alle noch immer dasselbe Ziel haben: ein erstes Konzept der Regularien zur LMDh so schnell wie möglich auszuarbeiten", sagt IMSA-Präsident John Doonan.

"Die Technik-Teams von IMSA und ACO stehen in regelmäßigem Kontakt miteinander, zu den vier [LMP2]-Konstrukteuren [Oreca, Ligier, Dallara und Multimatic], allen Herstellern, die derzeit in der Top-Kategorie für Prototypen engagiert sind, und allen, die einen Einstieg in diese Kategorie erwägen."

"Diese Diskussionen gehen weiter voran und ich kann mit Recht sagen, dass es viel positive Kommunikation und einen hohen Professionalisierungsgrad in allen Gruppen gibt."

Pierre Fillon, Jim France, Gerard Neveu, John Doonan, Ed Bennett

Vertreter von IMSA und ACO haben bei den 24 Stunden von Daytona die Konvergenz beschlossen

Foto: Motorsport Images

Die LMDh-Kategorie hat Rückenwind vom FIA-Weltrat bekommen, der sich hinter die Pläne für eine gemeinsame Prototypenkategorie gestellt hat. Die LMDh wird die DPi beerben und ab der Saison 2021/22 gemeinsam mit den Le Mans Hypercars (LMH) die Spitzenklasse in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bilden.

Beide Philosophien sollen "im selben Performance-Fenster" landen und ähnliche Leistungsmerkmale, ein ähnliches Gewicht und die gleiche aerodynamische Performance aufweisen. Problem: Die derzeitigen LMP2 sind 100 Kilogramm leichter als es die LMH-Boliden werden sollen.

Doch man sei an der Arbeit, versichert Doonan: "Niemand schießt einfach ins Blaue oder sagt: 'Wir machen es so, wie ich es sage, oder gar nicht.' Alle versuchen, einen Weg zu finden, wie LMDh und LMH gegeneinander antreten können. Beide Technikteams sind sich der aerodynamischen Herausforderungen, den Leistungszielen und der Art, wie die Autos ihre Leistung entfalten, sehr bewusst."

Je nachdem, wie stark sich die Ankündigung verzögert, könnte Peugeot getroffen werden. Die Franzosen wollten ursprünglich bis Ende März entscheiden, auf welches Konzept sie setzen wollen. Doch angesichts der Coronakrise dürfte das momentan eine geringere Sorge sein.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie 24h Le Mans , IMSA , WEC
Urheber Heiko Stritzke