Testtag 24h Le Mans: Alonso mit Toyota am Morgen an der Spitze

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Testtag 24h Le Mans: Alonso mit Toyota am Morgen an der Spitze
Autor: André Wiegold
Co-Autor: Roman Wittemeier
03.06.2018, 11:04

Fernando Alonso war am Morgen beim Test für die 24h von Le Mans am schnellsten – Rebellion ärgert das japanische Werksteam

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Fernando Alonso, Toyota Gazoo Racing
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Am Morgen des offiziellen Tests für die 24h von Le Mans war Toyota mit Fernando Alonso am Steuer am schnellsten. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister umrundete den Kurs in 3:21,468 Minuten. Auf Platz zwei landete überraschend Rebellion mit Thomas Laurent am Steuer, der sich damit zwischen die beiden Toyota-Boliden quetschte. Er war nur 0,360 Sekunden langsamer als der Toyota mit der Startnummer 8. Wegen eines Unfalls von Marco Sörensen im Aston Martin musste die Morgensession frühzeitig beendet werden. Der Test am Nachmittag wurde deshalb auf 13:30 Uhr vorverlegt.

Zu Beginn der Sitzung war die Strecke sehr schmutzig, weshalb alle Fahrer und Teams sehr vorsichtig zu Werke gingen. Mit Außentemperaturen von 24 Grad und Streckentemperaturen um die 30 Grad fanden die Teams optimale Bedingungen vor. Alonso stieg um 10:33 Uhr erstmals in den Toyota, nachdem Sebastien Buemi und Anthony Davidson das Auto abgestimmt hatten. Prompt fuhr der Spanier die beste Rundenzeit am Morgen. Jenson Button ging in seinem SMP um 9:01 Uhr auf die Strecke. Nach zwei Runden kam der Ex-Formel-1-Pilot wieder rein. Ganze zwei Stunden lang arbeitete das Team am Auto. Erst dann durfte Button acht Runden am Stück fahren, auf denen er immer schneller wurde.

Überraschend schnell war Laurent in seinem Rebellion-Boliden. Sowohl im ersten als auch im dritten Sektor war er schneller als Toyota. Die Japaner haben im mittleren Sektor jedoch wegen des Hybrid-Antriebs einen großen Vorteil. Toyota scheint sich bisher aber deutlich zurückzuhalten. Am Nachmittag wird eine deutliche Verbesserung der Rundenzeiten erwartet, wobei Toyota auch dann sicher nicht das ganze Potenzial seiner Autos zeigen wird. Der ByKolles-LMP1 landete am Morgen auf einem soliden siebten Platz. Oliver Webb sagt: "Es läuft alles normal. Wir spulen unser Programm ab und schauen mal, wie viel wir am Nachmittag nachlegen können."

In der LMP2-Klasse gibt bisher der Oreca-Gibson von G-Drive mit der Startnummer 26 das Tempo vor. Am Steuer des Fahrzeugs saß Harrison Newey. Das Racing Team Nederland hat mir großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Giedo van der Garde musste das Auto früh wegen Problemen mit dem Handling an die Box zurückbringen. Jam Lammers rollte anschließend zwischen den Schikanen auf der Mulsanne-Geraden aus. In der GTE-Pro-Klasse bestimmt Ford das Bild. Alle vier Fahrzeuge des Herstellers stehen vor Porsche und Corvette an der Spitze. Andy Priaulx war mit einer Rundenzeit von 3:53,008 Minuten 1,7 Sekunden schneller als beim Testtag 2017.

Der Unfall von Sörensen, der zum Abbruch der ersten Sitzung geführt hat, ereignete sich zwischen Mulsanne und Indianapolis. Sörensen soll dabei mit dem Dallara-Gibson von SMP mit der Startnummer 35 zusammengestoßen sein. Um keine Zeit zu verlieren, wurde die Nachmittagssitzung auf 13:30 Uhr vorverlegt. Dann haben die Teams bis 18 Uhr die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge ausgiebig zu testen.

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