Toyotas 100. WEC-Rennen: Triumphe, Tragödien und Meilensteine
100. Rennen für Toyota Racing in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC): Rückblick auf 14 Jahre zwischen Himmel und Hölle, Rekorden und Tragödien
Zwei Generationen LMP1, zwei generationen Hypercar: Auf Toyota kann sich die WEC verlassen
Foto: Toyota
Seit der Wiedergeburt der Weltmeisterschaft im Jahr 2012 ist Toyota die Konstante schlechthin im Fahrerlager. Während Konkurrenten kamen, gingen und teilweise zurückkehrten, blieb Toyota der Serie treu - trotz des Wandels in der Automobilindustrie und einer globalen Pandemie.
Der Weg war jedoch alles andere als leicht. Die japanische Marke musste jahrelange Rückschläge verkraften, bevor sie zu einer fast unschlagbaren Macht wurde. Auch wenn die neue Hypercar-Ära den Wettbewerb verschärft hat und Ferrari derzeit die Messlatte ist, bleibt Toyota eines der schlagkräftigsten Teams im Feld.
"Als wir das Programm starteten, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass wir es so lange und so erfolgreich durchziehen würden", sagt Kazuki Nakajima, der beim ersten WEC-Rennen als Fahrer dabei war und heute Vize-Vorsitzender des Teams ist.
Besonderen Dank richtet er an Akio Toyoda, der die Motorsport-Aktivitäten massiv vorantreibt. Doch der Blick geht nach vorn: Das Thema Wasserstoff spielt für Toyota eine zentrale Rolle, um die 24 Stunden von Le Mans weiterhin als Plattform für zukünftige Technologien zu nutzen.
Mit Abstand ragt natürlich das Le-Mans-Drama 2016 heraus, einer der prägendsten Moment in der Geschichte des Motorsports. "Den rauszupicken ist natürlich leicht. Das war mit Sicherheit der schwierigste Moment auf unserer ganzen Reise. Aber das war auch ein Wendepunkt für uns. Es gab uns das Selbstvertrauen, dass wir es verdienen, Le Mans als Team zu gewinnen. Das war vielleicht der Gamechanger", so der dreimalige Le-Mans-Sieger.
In Imola schickt Toyota erstmals den Toyota TR010 Hybrid ins Rennen, eine stark überarbeitete Version des GR010 Hybrid. Die Fotostrecke gibt einen Überblick über die wichtigsten Stationen der 14-jährigen Reise. In allen Fahrzeugen kam ein Hybridsystem zum Einsatz.
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