24h Le Mans
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Video: So klingt das Le-Mans-Hypercar Glickenhaus 007

Während der Vallelunga-Testfahrten hat die Scuderia Cameron Glickenhaus eine erste Hörprobe des LMH 007 mit 3,5-Liter-V8-Turbomotor veröffentlicht

Video: So klingt das Le-Mans-Hypercar Glickenhaus 007

Der Glickenhaus 007 absolviert derzeit Testfahrten in Vallelunga. Nachdem der erste Testtag vor allem der Kalibrierung des neuen Fahrzeugs galt, gab Romain Dumas am späteren Nachmittag zum ersten Mal richtig Gas.

Eine Hörprobe des 3,5-Liter-Pipo-V8-Motors hat das Team bei Instagram hochgeladen. Der Flatplane-Turbomotor ist entgegen mancher Befürchtungen kein Leisetreter a la Ferrari 488 GTE/GT3 mit ähnlichem Motorenkonzept. Für einen nicht zu hochdrehenden Turbo-Flatplane-V8 klingt der Bolide kernig.

James "Jim" Glickenhaus betont gerne, dass er so etwas wie ein modernes Ferrari der 1960er-Jaahre kreieren möchte. "Wir sind an dem Punkt, an de Ferari einst gewesen ist", sagt er in einem Interview seines Technologiepartners Motul. "Wir nutzen den Motorsport, um unsere Autos zu entwickeln. Alle Informationen fließen in unsere Straßenfahrzeuge ein."

 

"Rennsport ist sehr wichtig für uns, weil wir hier unsere Fahrzeuge testen können. Wir lernen viel bei der Baja [1000, einer Raid-Rallye auf der kalifornischen Halbinsel in Mexiko]. Der Nürburgring und Le Mans ermöglichen es uns, einen weiteren Schritt zu gehen und an der Grenze des technisch Machbaren zu operieren."

Glickenhaus hat sich zum Ziel gesetzt, im Jahr 2021 30 bis 40 Straßenfahrzeuge auszuliefern. Mittelfristig sollen es bis zu 300 im Jahr werden. Vorerst werden sie nur in den USA zugelassen, doch Glickenhaus arbeitet fieberhaft an internationalen Zulassungen seiner Fahrzeuge.

Zufälligerweise wird sein Team in zwei Jahren wieder auf das große Vorbild treffen, denn Ferrari hat seine werksseitige Rückkehr zu den 24 Stunden von Le Mans in dieser Woche verkündet.

Mit Bildmaterial von Glickenhaus.

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Rennserie 24h Le Mans , WEC
Urheber Heiko Stritzke