Vorbereitungsmarathon für Alonso: 16 Stunden Le Mans geschaut

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Vorbereitungsmarathon für Alonso: 16 Stunden Le Mans geschaut
Autor: Gary Watkins
Co-Autor: André Wiegold
03.06.2018, 11:16

Fernando Alonso bereitet sich akribisch auf seinen ersten Einsatz bei den 24h von Le Mans vor – Der Spanier hat bereits 16 Stunden Videomaterial analysiert

#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso
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#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso, #7 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Mike Conway, Jose Maria Lopez, Kamui Kobayashi
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Podium: race winners #8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso
#8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050: Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima, Fernando Alonso

Für die 24h von Le Mans im Juni bereitet sich Fernando Alonso intensiv vor. Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, hat sich der Toyota-Pilot bereits 16 Stunden Onboard-Videomaterial vom vergangenen Jahr angeschaut. Der zweimalige Formel-1-Pilot sagt, er habe alle vorhandenen Onboardaufnahmen des Toyota TS050 Hybrids mit der Startnummer 8 gesichtet. Der Spanier hofft, sich so optimal auf das Rennen in Frankreich vorzubereiten.

"Ich habe das ganze Material und einige Rennen aus der Vergangenheit angeschaut", so Alonso. "Darunter war auch die Qualifying-Runde von Kamui Kobayashi."Alonso habe außerdem die kompletten 6 Stunden vom Auftakt der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Spa geguckt. An diesem Wochenende wird der Spanier beim offiziellen Testtag erstmals selbst in der LMP1-Kategorie in Le Mans ins Steuer greifen. Der Toyota-Fahrer meint, dass er sich nicht besser auf sein erstes 24h von Le Mans hätte vorbereiten können. Der Langstrecken-Klassiker findet am 16. und 17. Juni statt.

Alonso freue sich schon riesig auf seine erste Runde in Le Mans im Toyota-LMP1-Boliden. Im Hauptquartier in Köln habe der Spanier bereits viele Runden im Simulator gedreht. "Die echte Strecke und die echten Bedingungen sind immer etwas anderes, weil der Simulator die Höhenunterschiede nicht simuliert", erklärt er. "Außerdem kann man die Geschwindigkeitsunterschiede und den Verkehr auf der Strecke nur im realen Leben erlernen. Dafür muss man sehr viele Runden zurücklegen." Beim Test sei das Ziel, zu lernen, eben mit solchen Situation umzugehen.

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Dass Alonso beim Test deutlich mehr Runden fahren darf als seine erfahrenen Teamkollegen, ist unwahrscheinlich. "Ich habe das Programm gesehen und es scheint alles sehr ausgeglichen zu sein", sagt Alonso vor dem Acht-Stunden-Test. "Ich bekomme einige längere Stints im Vergleich zu meinen Kollegen. Am Ende des Tages könnte ich deshalb einige Runden mehr gedreht haben." Alonso erwartet, maximal zehn Prozent mehr Zeit auf der Strecke zu bekommen als seine Toyota-Teamkollegen.

Alonso war bereits im Jahr 2014 in einem Ferrari 512M aus dem Jahr 1970 in Le Mans unterwegs. Damals hat er vor dem 24h-Rennen als Ehrenstarter eine Runde drehen dürfen. "Es war recht schwierig, da ich die Strecke nicht kannte", so Alonso. "Als ich losgefahren bin, kamen rund zwei Minuten lang nur lange Geraden ohne Tribünen. Ich wusste nicht, ob ich noch auf der Strecke war oder einen falschen Weg gewählt habe."

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Urheber Gary Watkins
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