Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

WEC-Starterliste 2026: Porsche fehlt komplett in der Hypercar-Klasse

Das Feld der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 steht: 17 Hypercars ohne Porsche, 18 GT3 und mehrere Teamwechsel prägen die kommende Saison

WEC-Starterliste 2026: Porsche fehlt komplett in der Hypercar-Klasse

Das Starterfeld der WEC-Saison 2026 steht fest

Foto: AG AG

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) hat die vorläufige Nennliste für die Saison 2026 veröffentlicht. Sie umfasst 35 Fahrzeuge, davon 17 in der Hypercar-Kategorie und 18 in der LMGT3-Klasse. Auffällig ist das vollständige Fehlen von Porsche in der Top-Klasse der WEC.

Nachdem das in Zusammenarbeit mit Penske eingesetzte Werksteam bereits im Oktober seinen Rückzug angekündigt hatte, waren in der vergangenen Woche auch die Pläne des Kundenteams Proton zum Einsatz eines zweiten Fahrzeugs gescheitert.

Durch Porsches Ausstieg reduziert sich das Hypercar-Feld auf 17 Fahrzeuge. Neu hinzu kommt Genesis, die Luxusmarke von Hyundai. Sie startet mit zwei GMR 001 LMDh Prototypen, die auf einem Chassis von Oreca basieren. Die Cockpits sind mit Andre Lotterer, Pipo Derani und Mathys Jaubert im Auto mit der Startnummer 17 sowie Daniel Juncadella, Mathieu Jaminet und Paul Loup Chatin im Schwesterfahrzeug prominent besetzt.

Ansonsten bleibt die Klasse weitgehend stabil. Ferrari, Toyota, Aston Martin, Cadillac, Alpine und Peugeot treten auch 2026 an. Mehrere Hersteller bringen umfangreiche Upgrades für ihre LMH und LMDh Fahrzeuge. Insgesamt sind damit acht Marken im Kampf um den Titel vertreten. Als einziges Kundenteam verbleibt der AF Corse Ferrari 499P mit der Startnummer 83, der 2025 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte.

18 Fahrzeuge im LMGT3 Feld

In der LMGT3-Klasse sind erneut 18 Teilnehmer von neun Herstellern vertreten. Dennoch gibt es einige Veränderungen im Feld.

Die Iron Dames verabschieden sich aus der Klasse. Beide Porsche 911 GT3 R treten künftig unter der Bewerbung von Manthey an. Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven ist bereits als Fahrer des zweiten Manthey-Porsche bestätigt.

McLaren vergibt sein LMGT3-Programm an Garage59. United Autosports konzentriert sich künftig auf die Entwicklung des McLaren-LMDh-Fahrzeugs für 2027. Bei Aston Martin übernimmt Heart of Racing den Betrieb beider Vantage GT3, nachdem Racing Spirit of Leman ausgestiegen ist.

Der Lexus RC F GT3 bleibt weiterhin bei ASP im Einsatz. Sein Nachfolger, der Toyota GR GT3, wird erst 2027 auf die Strecke zurückkehren.

Vorheriger Artikel Porsche vor Hypercar-Aus: Proton bestätigt Rückzug aus der WEC 2026
Nächster Artikel Valentino Rossi fährt 2026 nicht mehr für BMW in der WEC