8h Suzuka 2017: Yamaha erobert Pole vor Suzuki und Kawasaki

Das Yamaha Factory Racing Team startet beim 40. Jubiläum der 8 Stunden von Suzuka – dem Saisonfinale der Endurance-Weltmeisterschaft – von der Pole-Position.

8h Suzuka 2017: Yamaha erobert Pole vor Suzuki und Kawasaki
#7 Yart Yamaha: Broc Parkes, Marvin Fritz, Kohta Nozane
#7 Yart Yamaha: Broc Parkes, Marvin Fritz, Kohta Nozane
#52 Eko Ivracing BMW Cseu: Karel Hanika, Martin Choy, Ladislav Chmelik
#8 Team Bolliger Switzerland, Kawasaki Zx 10r: Horst Saiger, Roman Stamm, Michaël Savary
#11 Kawasaki Team Green: Kazuma Watanabe, Leon Haslam, Azlan Shah Bin Kamaruzaman
#11 Kawasaki Team Green: Kazuma Watanabe, Leon Haslam, Azlan Shah Bin Kamaruzaman
#19 Moriwaki Motul Racing Honda: Yuki Takahashi, Ryuichi Kiyonari, Dan Linfoot
#12 Yoshimura Suzuki Motul Racing: Takuya Tsuda, Sylvain Guintoli, Josh Brookes
#21 Yamaha Factory Racing Team: Katsuyuki Nakasuga, Alex Lowes, Michael Van Der Mark
#5 F.C.C. Tsr Honda: Josh Hook, Dominique Aegerter, Randy De Puniet
#12 Yoshimura Suzuki Motul Racing: Takuya Tsuda, Sylvain Guintoli, Josh Brookes
#94 GMT 94 Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike Di Meglio
#5 F.C.C. Tsr Honda: Josh Hook, Dominique Aegerter, Randy De Puniet
#634 Musashi Rt Harc-Pro. Honda: Takumi Takahashi, Takaaki Nakagami, Jack Miller
#12 Yoshimura Suzuki Motul Racing: Sylvain Guintoli
#95 S-Pulse Dream Racing Iai Suzuki: Hideyuki Ogata, Marcel Schrötter, Alex Cudlin
#11 Kawasaki Team Green: Kazuma Watanabe, Leon Haslam, Azlan Shah Bin Kamaruzaman
#634 Musashi Rt Harc-Pro. Honda: Takumi Takahashi, Takaaki Nakagami, Jack Miller

Das Yamaha Factory Racing Team landete mit Katsuyuki Nakasuga, Alex Lowes und Michael van der Mark auf der Pole-Position. Im Time-Trial verpasste Nakasuga nur knapp den Streckenrekord und brachte die Mannschaft damit in die beste Ausgangsposition.

Top-10-Time-Trial: Die Superpole von Suzuka

Pratama mit der #22 legte in 2:09,966 Minuten vor. Als nächstes war Daijiro Hiura an der Reihe, doch der Honda-Pilot mit der #25 stürzte auf seiner Runde und gab den Druck damit an den Teamkollegen ab.

Nachdem die Ränge 6 bis 10 aus dem Qualifying ihre Shootouts gefahren waren – jeweils zwei Piloten eines Teams haben jeweils eine Out-Lap, eine fliegende Runde und eine In-Lap. Die Bestzeit des Wochenendes setzte Nakasuga, nur Tausendstelsekunden hinter dem Rundenrekord. Er landete bei 2:06,038 Minuten.

Startplatz zwei ging an das Yoshmiura-Suzuki-Team mit der Startnummer 12. Hier blieb es auf Tsuda haften, die Zeit herauszufahren, denn Sylvain Guintoli stürzte auf seiner Zeitenjagd.

Startplatz drei holte das Kawasaki Team Green mit Bestzeit von Leon Haslam. Bei F.C.C. Honda war der Schweizer Dominique Aegerter der Schnellste. Es folgen MuSASHI RT HARC-PRO. Honda, YART-Yamaha, Moriwaki, Honda Suzuka Racing Team, Team Kagayama und Satu HATI Honda Team Asia.

Qualifyings: Yamaha dominiert

Das Yamaha Factory Racing Team dominierte mit Katsuyuki Nakasuga, Alex Lowes und Michael van der Mark die Trainings zur 40. Jubiläums-Ausgabe der 8 Stunden von Suzuka. Schnellster im Team war dabei Superbike-WM-Werkspilot Lowes, der in 2:06,405 Minuten nur noch vier Zehntel hinter dem Streckenrekord lag. Dieser steht nach 2015 noch immer bei 2:06,000 Minuten, damals in der Superpole gefahren von Pol Espargaro – auf Yamaha R1.

Lowes war damit nur zwei Zehntel schneller, als Nakasuga. Van der Mark kam mit der Piste in Japan noch nicht richtig zurecht und landete bei einer Zeit von 2:08,164. Damit betrug das Zeiten-Mittel der drei Yamaha-Werkspiloten 2:07,116 und den Einzug als Favoriten in das Time-Trial, also die Superpole.

Neu: Qualifying-Wertung im EWC-Modus

Dieses Jahr gelten in den Qualifyings von Suzuka nicht mehr die schnellsten Runden, sondern es wird auch – wie bei den anderen EWC-Events – das Mittel aus den Zeiten aller drei (oder zwei) Piloten genommen. Die schnellsten 10 Teams ziehen in die Superpole ein.

Hinter Yamaha war es dabei das Yoshimura Suzuki Motul Racing Team mit Sylvain Guintoli, Josh Brookes und Takuya Tusda, die auf ein Mittel von 2:07,523 kamen. Das MuSASHi RT HARC-PRO. Honda Team mit Jack Miller, Takaaki Nakagami und Takumi Takahashi holte in 2:07,538 Minuten Rang drei.

Kawasaki Team Green (Watanabe, Haslam, Kamaruzaman), F.C.C. TSR Honda (Aegerter, de Puniet, Hook), YART Yamaha (Parkes, Nozane, Fritz), Team Kagayama (Kagayama, Syahrin, Uramoto), Moriwaki Motul Racing (Y. Takahashi, Kiyonari, Linfoot), Honda Suzuka Racing Team (Hiura, Kamei, Yasuda) und Satu HARTI. Honda Team Asia (Pratama, Zaidi, Wilairot) rundeten die Top Ten ab.

Gerade der Deutsche Marvin Fritz zeigte sich begeistert. „Ich bin meine Zeiten auf abgefahrenen Reifen gefahren“, sagte er Motorsport.com.„Das passt alles schon ganz gut. Wir sind das beste Permanent-Team und das war unser Ziel. Platz sechs und der Einzug in die Superpole ist unglaublich.“

Schrötter: Enttäuschung auf Zehntelbasis

Suzuka-Debütant Marcel Schrötter, der im S-Pulse Dream Racing-IAI Team zusammen mit dem Japanaer Hideyuki Ogata und dem Australier Alex Cudlin an den Start geht, zeigte sich über Platz elf und den verpassten Einzug in die Superpole enttäuscht.

„Ich habe mir letzte Woche beim Enduro-Fahren noch das Kahnbein gebrochen“, verriet Schrötter Motorsport.com. „Aber mit der Schiene geht es ganz gut, dass ich fahren kann. Ich bin etwas traurig, dass wir den Einzug in die Superpole nicht geschafft haben, das war unter einer Zehntel, was im Mittel gefehlt hat.“

Schrötter war in 2:08,035 Minuten schnellster im Team, der Japaner Ogata fuhr 2:09,018 und Cudlin 2:11,106. Das Mittel betrug dabei 2:09,386 Minuten. Damit startet das Trio am Sonntag von Platz elf.

Die beste BMW landete auf dem 13. Startplatz. Raffaele de Rosa, Christian Iddon und Daisaku Sakai kamen alle auf Rundenzeiten im Bereich von 2:09.

Auf Startplatz 15 wurde GMT94 Yamaha mit David Checa, Mike di Meglio und Niccolo Canepa zweitbestes Europa-Team. Die Yamaha-Truppe will in Suzuka Weltmeister werden, es liegt nur ein Punkt zwischen ihnen und den WM-Führenden vom Suzuki Endurance Racing Team „SERT“ (Vincent Philippe, Etienne Masson, Sodo Hamahara).

Philippe hatte in den Trainings am Mittwoch und Donnerstag schon zwei Stürze wegzustecken. Am Ende holten die amtierenden Weltmeister den 22. Startplatz. „Es geht schon“, schmunzelte Philippe zu Motorsport.com. „Mir tut nichts weh, das ist die Hauptsache.“

Abbrüche, Abbrüche, Abbrüche

In den beiden Qualifying-Sessions vom Freitag und dem Nachttraining kam es am Donnerstag zu insgesamt neun Abbrüchen nach Stürzen. Auch das freie Training vom Samstag endete mit der roten Flagge vorzeitig.

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