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8h Suzuka 2019: Kawasaki protestiert und erhält den Sieg zugesprochen

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8h Suzuka 2019: Kawasaki protestiert und erhält den Sieg zugesprochen
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28.07.2019, 13:14

Kawasaki legt gegen das Suzuka-Ergebnis erfolgreich Protest ein und wird von der Rennleitung zum Sieger erklärt - Yamaha nun Zweiter und Honda Dritter

Das 8-Stunden-Rennen von Suzuka in Japan hatte ein Nachspiel. Kawasaki legte Protest gegen die Wertung des Rennens ein und bekam Recht. Somit hat nicht Yamaha gewonnen, sondern Kawasaki mit dem Trio Jonathan Rea, Leon Haslam und Toprak Razgatlioglu. Für Kawasaki ist es nach 1993 (Scott Russell, Aaron Slight) erst der zweite Sieg bei diesem Langstreckenklassiker.

Die Rennleitung hatte das Rennen nach dem Sturz von Rea mit der roten Flagge etwa eineinhalb Minuten vor Ablauf der 8 Stunden abgebrochen. Ins ursprüngliche Rennergebnis wurden alle Fahrer aufgenommen, die innerhalb von fünf Minuten zurück an die Box gekommen waren. Rea hatte das nicht geschafft. Deshalb wurde Kawasaki als ausgeschieden gewertet.

 

Kawasaki legte gegen dieses Ergebnis Protest ein. Man argumentierte damit, dass bei einer roten Flagge das Ergebnis der letzten absolvierten Runde gelten müsse. Die fünf-Minuten-Regel gibt es im Gegensatz zur MotoGP und zur Superbike-WM in der EWC nicht. Nachdem die Rennleitung über das Thema beraten hat, kam man zu dem Schluss, dass man als Rennergebnis den Stand von der letzten beendeten Runde vor dem Abbruch wertet.

Somit hat #10 Kawasaki vor #21 Yamaha (Michael van der Mark, Alex Lowes, Katsuyuki Nakasuga) und dem #33 Honda-Team mit Stefan Bradl, Takumi Takahashi und Ryuichi Kiyonari gewonnen. Für Rea war es nach 2012 der zweite Suzuka-Sieg (damals mit Honda). Leon Haslam hält nach 2013 und 2014 (damals auch mit Honda) nun bei drei Gesamtsiegen. Razgatlioglu gewann gleich bei seinem Debüt.

Mit Bildmaterial von Kawasaki.

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