Coronavirus: 24 Stunden von Le Mans für Motorräder verschoben

Aufgrund der Einschränkungen durch das Coronavirus werden die 24 Stunden von Le Mans für Motorräder in den Herbst verschoben - Klassiker nun das Saisonfinale

Coronavirus: 24 Stunden von Le Mans für Motorräder verschoben

Die Ausbreitung des CoVid-19 zieht immer mehr Absagen von Großveranstaltungen nach sich. Auch die Langstrecken-Weltmeisterschaft für Motorräder ist betroffen und musste den Kalender anpassen. Ursprünglich hätten die 24 Stunden von Le Mans in Frankreich am 18. und 19. April 2020 über die Bühne gehen sollen.

Nun wurde das Rennen in den Herbst verschoben. In Frankreich sind derzeit Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen untersagt. Deswegen haben sich FIM und EWC-Promoter Eurosport Events dazu entschieden, für Le Mans eine neuen Termin am 5. und 6. September 2020 zu finden. Es wird das Saisonfinale im Kalender 2019/20 sein.

Auch der Vorbereitungstest auf dem Bugatti-Circuit, der vom 31. März bis 1. April geplant gewesen wäre, wurde ersatzlos gestrichen. Laut derzeitigem Stand würde das nächste EWC-Rennen in Deutschland stattfinden. Die 8 Stunden von Oschersleben sind für den 6. Juni angesetzt. Anschließend sind die 8 Stunden von Suzuka für 19. Juli geplant.

Der angepasste EWC-Kalender 2019/20:

21./22. September 2019: Bol d'Or (24 Stunden) - Le Castellet (Frankreich)

14. Dezember 2019*: 8 Stunden von Sepang (Malaysia)

06. Juni 2020*: 8 Stunden von Oschersleben (Deutschland)

19. Juli 2020: 8 Stunden von Suzuka (Japan)

5./6. September 2020: 24 Stunden von Le Mans (Frankreich)

* Rennen am Samstag

Mit Bildmaterial von Yamaha.

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