GMT94 mit Mike di Meglio in Supersport-WM: Endurance bleibt #1

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GMT94 mit Mike di Meglio in Supersport-WM: Endurance bleibt #1
Toni Börner
Autor: Toni Börner
Co-Autor: Léna Buffa
07.12.2017, 13:54

Auch wenn das französische GMT94 Yamaha-Team mit Mike di Meglio 2018 die Supersport-Weltmeisterschaft bestreiten wird, bleibt das Hauptziel der Mannschaft der Gewinn der Langstrecken-WM.

#94 GMT 94 Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike Di Meglio
#94 GMT 94 Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike Di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mickael di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mickael di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mickael di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mickael di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mickael di Meglio
#94 GMT 94 Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike Di Meglio
#94 GMT 94 Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike Di Meglio
#94 GMT 94 Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike Di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike di Meglio
#94 GMT94 Yamaha, Yamaha: David Checa, Niccolo Canepa, Mike di Meglio

Die Langstrecken-Weltmeister vom GMT94 Yamaha Team rund um Christophe Guyot wollen ihren Titel in der Endurance in der Saison 2017/2018 verteidigen. Dort geht man erneut mit dem Fahrertrio aus David Checa, Niccolo Canepa und Mike di Meglio an den Start. Mit dem Sieg beim Saisonauftakt bei den 24 Stunden der Bol d'Or ist man bereits mit der Maximalpunktzahl in das neue Championat gestartet.

Doch auf GMT und di Meglio wartet noch eine weitere Aufgabe: 2018 wird zusätzlich die Supersport-Weltmeisterschaft bestritten, wenngleich dieser Einsatz "die zweite Geige" spielt. Die Hauptpriorität von Guyot und di Meglio liegt weiter in der Langstrecke.

"Mike ist hochmotiviert, um Weltmeister der Langstrecke zu werden", so Christophe Guyot im Gespräch mit Motorsport.com. "Das ist die oberste Priorität für das Team und für Mike, der dann der erste Fahrer werden könnte, der Weltmeister im Grand Prix und Weltmeister in der Langstrecke werden würde."

Das Guyot Motorcycle Team ist dabei in jenem Fahrerlager keine unbekannte Größe, war schon einige Jahre in der Superbike-WM unterwegs. Doch Christophe Guyot, der bislang der einzige ist, der als Fahrer und Teammanager der 24 Stunden von Le Mans gewinnen konnte, legt den Fokus weiter auf die Langstrecke.

"Die Regeln in der Supersport haben uns jetzt die Tür geöffnet, die Dorna hat uns mit offenen Armen empfangen." - Christophe Guyot

"Das ist unsere erste Herausforderung, die, für die wir zu allererst arbeiten", fährt Guyot fort. "Aber wir sind immer sehr ehrgeizig und da gibt es eine neue Challenge, die fantastisch ist, eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen."

"Die Regeln in der Supersport haben uns jetzt die Tür geöffnet, die geben allen die Chance zu gewinnen", sagt der Franzose. "Das dürfen wir einfach nicht weg lassen und die Dorna hat uns mit offenen Armen empfangen, auch, wenn wir mit dem Kalender natürlich immer Überschneidungen haben."

"Grundsätzlich gibt es aber kein Problem. Alle Fahrer, die ich hatte, waren auch immer in irgendeinem Sprint-Programm involviert, das ändert sich auch jetzt nicht bei GMT94."

"Mike wird in der Supersport-WM fahren, dafür haben wir die Unterstützung von der FFM (Französischer Motorradsport-Verband), auch unsere französischen Partner sind richtig an diesem Projekt interessiert. Für uns ist es ganz klar, dass wir uns dabei auf Mike konzentrieren."

"Für uns ändert sich aber nichts. Anstatt der sieben Rennen in der französischen Meisterschaft, werden wir halt die zwölf oder neun oder zehn Termine der Weltmeisterschaft wahr nehmen, die nicht mit der Langstrecke kollidieren."

"Ich werde im Januar 30, ich habe noch eine lange Karriere vor mir." - Mike di Meglio

Di Meglio selbst sieht einige Synergien wachsen, die ihm der Supersport-WM-Einsatz für sein Endurance-Programm bringen kann. Besonders den Punkt der Aggressivität hebt der Franzose hervor. Di Meglio freut sich natürlich über das ihm angebotene Sprint-Programm mit seinem Langstrecken-Team. "Da geht es aber nicht nur darum, dass man auf sich allein gestellt ist, da geht es darum, mehr zu pushen, bei den Settings und bei dir selbst, Sprintrennen sind viel aggressiver."

"In meinem Alter ist das etwas Tolles. Ich werde im Januar 30, ich habe noch eine lange Karriere vor mir. Ich bin sehr früh in die Endurance gekommen und habe dort richtig Spaß. Aber wenn wir beide Programme unter einen Hut bringen, kann das auch in der Endurance Positives mit sich bringen, mehr Aggressivität. Hauptpunkt wird aber die Endurance bleiben."

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Artikel-Info

Rennserie FIM Endurance
Fahrer Mike di Meglio
Urheber Toni Börner