"Es gibt nichts Besseres": Deutliche Trainingsbestzeit für Schrötter

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"Es gibt nichts Besseres": Deutliche Trainingsbestzeit für Schrötter
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12.04.2019, 23:47

Bestzeit mit einer halben Sekunde Vorsprung: Marcel Schrötter startet in den USA perfekt ins Moto2-Wochenende - Er sieht sich für den Kampf um das Podium bereit

Marcel Schrötter startete auch in das dritte Moto2-Wochenende der Saison 2019 stark. Auf dem Circuit of the Americas in den USA stellte der Deutsche schon im ersten Freien Training eine überlegene Bestzeit auf. Trotzdem probierte seine Crew vom IntactGP-Team für die zweite Session eine größere Änderung bei der Abstimmung, die auf dem äußerst welligen texanischen Kurs nicht optimal funktionierte. In Windeseile baute die Mannschaft die Kalex-Triumph wieder auf den alten Stand zurück. Prompt stellte Schrötter mit 2:09.982 Minuten Tagesbestzeit auf.

Dabei hatte er einen Vorsprung von einer halben Sekunde auf seinen Teamkollegen Tom Lüthi, der als Zweiter ebenfalls gut in das Wochenende startete. "Heute habe ich mich gut gefühlt", berichtet Schrötter nach dem ersten Trainingstag. "Das Layout der Strecke ist sehr anspruchsvoll und nicht unbedingt einfach. Der Asphalt wird jedes Jahr schlechter. Das ist körperlich sehr anstrengend mit den ganzen Wellen auf der Strecke."

IntactGP

Auch beim dritten Wochenende bestätigt der Deutsche seine starke Form

Foto: Marcel Schrötter

"Man muss das Motorrad da ganz gut unter Kontrolle haben. Es ist eine ziemliche Herausforderung, bei den vielen sehr schnellen und sehr langsamen Kurven die richtige Übersetzung zu finden. Aber ich habe mich sehr auf dieses Wochenende gefreut. Wir haben für Sonntag noch einiges vorzubereiten, aber es gibt nichts Besseres, als das Wochenende als Erster zu beginnen und das dann auch noch mit einem kleinen Vorsprung. Das ist ein schönes Gefühl."

Tom Lüthi mit gebrauchten Reifen Zweiter

Nun gilt es, den Speed auch im Qualifying und dann im Rennen umzusetzen. "Wir müssen weiterarbeiten", hält Schrötter deshalb fest. "Ich denke, dass wir jetzt bereit dafür sind, jedes Wochenende um das Podium zu kämpfen. Dafür möchte ich mich auch bei meinem Team bedanken. Und auch meiner Crew ein großes Lob aussprechen, dass sie so eine Top-Arbeit erledigt haben und für mich in kürzester Zeit während der Session das Motorrad so perfekt hinbekommen haben."

Teamkollege Lüthi fuhr die zweitschnellste Zeit mit gebrauchten Reifen. Mit dem Set-up ist der Schweizer noch nicht restlos glücklich. "Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, aber das Set-up ist hier nicht einfach zu finden", meint der Routinier. "Man hat nicht so viele Runden mit dem Bike, weil die Runde so lang ist und die Strecke sich so oft ändert. Man muss also schnell sein. Für den Samstag wurde Regen vorhergesagt. Und das kann uns sogar noch mehr Runden kosten."

2017 stand Lüthi in Austin schon als Zweiter auf dem Moto2-Podest. Nach dem Freitag ist für den 32-Jährigen klar, dass sein Teamkollege die Messlatte ist: "Alles in allem bin ich zufrieden, aber wenn ich auf Marcels Rundenzeiten schaue, dann haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Sie sind ziemlich beeindruckend. Er ist eine halbe Sekunde schneller als wir anderen und das zeigt uns, dass wir mit der Abstimmung noch nicht da sind, wo wir gern hin möchten. Da müssen wir morgen noch nachlegen."

Mit Bildmaterial von IntactGP.

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Artikel-Info

Rennserie Moto2
Event Austin
Fahrer Marcel Schrötter
Teams Dynavolt Intact GP
Urheber Gerald Dirnbeck
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