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Geteiltes Fazit bei Schrötter und Lüthi nach Katar-Test

Marcel Schrötter happy, Tom Lüthi nicht: Die Intact-Piloten gehen nach dem letzten Wintertest mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Moto2-Saison 2020

Geteiltes Fazit bei Schrötter und Lüthi nach Katar-Test

Die beiden Intact-Piloten Marcel Schrötter und Tom Lüthi haben den letzten Moto2-Wintertest 2020 auf dem Losail International Circuit in Katar auf P5 und P13 der kombinierten Zeitenliste abgeschlossen. Schrötter ist damit ein positiver Abschluss der drei Testtage gelungen, während Lüthi diesmal nicht ganz so gut zurecht kam wie vergangene Woche beim Test in Jerez de la Frontera in Spanien.

"Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht", sagt Schrötter. "Am Ende der letzten Session bin ich einen längeren Run gefahren und bis auf zwei Runden, als ein bisschen Verkehr herrschte, hatte ich eine ziemlich gute Pace. Wichtig war dabei, dass ich Runde um Runde schneller geworden bin. Das Rennen wäre nur vier bis fünf Runden länger gewesen."

"Wenn wir diese Pace auch im Rennen haben, ist einiges möglich", glaubt Schrötter, der die Moto2-Saison 2019 auf dem achten Rang der Gesamtwertung abgeschlossen hat und 2020 der einzige Stammfahrer aus Deutschland im gesamten Feld der Motorrad-WM ist.

Thomas Lüthi, Marcel Schrötter

Trotz unterschiedlicher Testeindrücke: Beide Intact-Piloten mit Zuversicht für den Saisonauftakt

Foto: IntactGP

Lüthi, seines Zeichens WM-Dritter 2019, äußert sich weniger zufrieden. Dennoch bleibt auch er trotz P13 beim Katar-Test zuversichtlich, dass er in den Trainings für den Saisonauftakt an gleicher Stelle (8. März) noch den nötigen Speed finden wird, um vorne mitzufahren.

"Bei diesem Test ist nicht ganz das herausgekommen, was wir uns erhofft haben. Ich hatte hier, im Vergleich zu Jerez, viel mehr zu kämpfen. Wir sind noch auf der Suche nach Grip. Darauf haben wir uns konzentriert und konnten in der letzten Session einen Schritt nach vorn machen. Leider hatten wir dann aber noch technische Probleme, sodass alles ein wenig drunter und drüber ging", so Lüthi.

"Würde das Rennen jetzt starten, hätten wir noch nicht die Pace, die es braucht", gibt der Schweizer zu, "aber wir haben ja noch die Trainings vor dem eigentlichen Rennen. Wir haben jetzt noch ein paar Tage frei, um die vielen Daten zu analysieren und ich hoffe, dass uns das ein wenig weiter hilft und wir eine Lösung finden, womit ich mich wohler fühle, mehr Grip habe und besser mit dem Motorrad agieren kann".

Mit Bildmaterial von IntactGP.

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