Jake Dixon für Kollision im Moto2-Rennen bestraft: Einspruch abgelehnt

Gleich drei Fahrer erhalten für Assen Strafen wegen Zwischenfällen auf dem Sachsenring - Das Petronas-Team legte erfolglos Einspruch ein

Jake Dixon für Kollision im Moto2-Rennen bestraft: Einspruch abgelehnt

Im Anschluss an die Rennen auf dem Sachsenring wurden Strafen gegen drei Fahrer ausgesprochen. Das betraf in der Moto2-Klasse Jake Dixon und Joe Roberts sowie in der Moto3-Klasse Ryusei Yamanaka. Alle drei haben für Assen eine Long-Lap-Penalty erhalten.

Das Petronas-Sprinta-Team legte Einspruch gegen die Dixon-Strafe ein. Der Brite hatte sich in der Anfangsphase an der achten Stelle positioniert. Er befand sich am Ende der sechsten Runde hinter Augusto Fernandez und vor Marcel Schrötter.

"Als ich über die Kuppe des Wasserfalls fuhr, hatte ich einen kleinen Moment", schildert Dixon die anschließende Situation. "Als ich den Hügel hinuntergefahren bin und mich bereit machte zu bremsen, spürte ich eine Berührung. Dadurch habe ich realisiert, dass dort jemand war."

Augusto Fernandez

Augusto Fernandez sah die Schuld klar bei Jake Dixon

Foto: Motorsport Images

Das war Augusto Fernandez auf der Außenseite von Kurve 12. Es kam zur Berührung. Fernandez stürzte. Dixon fuhr geradeaus durchs Kiesbett und blieb sitzen. Er setzte das Rennen an der letzten Position fort. "Leider ist Augusto gestürzt", bedauert Dixon.

Für Fernandez war die Sache klar: "Das war nicht meine Schuld. Dixon hat mich aus dem Rennen genommen. Das ist Racing. Wir sollten nicht zu viel darüber nachdenken." Die Rennkommissare Bill Cumbow, Freddie Spencer und Ralph Bonhorst sahen sich das genauer an.

Sie verhängten eine Long-Lap-Penalty für das nächste Rennen in Assen. Ein Einspruch ist innerhalb von einer Stunde möglich. Dafür muss eine Gebühr von 1.320 Euro hinterlegt werden. Das Petronas-Team legte schriftlich Einspruch ein.

Somit wurde die Sache von Tome Alfonso und Stefan Beck, den zuständigen Kommissaren für Einsprüche, behandelt. Es gab Anhörungen mit Dixon, seinem Teamvertreter und den Rennkommissaren. Der Einspruch wurde abgelehnt und die Strafe bestätigt. Diese Entscheidung ist final.

Joe Roberts

Joe Roberts stürzte während die gelbe Flagge geschwenkt wurde

Foto: Motorsport Images

Zu Beginn der letzten Rennrunde stürzte Xavi Vierge in Kurve 1. Während dort gelbe Flaggen geschwenkt wurden und die Sportwarte durchs Kiesbett liefen, stürzte dort noch ein Fahrer. Das war Joe Roberts.

Weil der US-Amerikaner während einer gelben Flagge gestürzt ist, hat er die Long-Lap-Strafe für Assen bekommen. Bei gelber Flagge müssen die Fahrer verlangsamen und vorsichtig fahren. In diesem Fall bestand Gefahr für den davor gestürzten Fahrer und die Sportwarte.

Für einen Unfall im Moto3-Rennen erhielt Yamanaka vom PrüstelGP-Team eine Strafe. Der Japaner hatte in Kurve 1 einen Crash ausgelöst. Dafür muss er am kommenden Wochenende in Assen einmal die Long-Lap-Penalty nehmen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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