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Keine Trendwende in Aragon: Lüthi und Schrötter außerhalb der Top 10

Auch in Aragon erlebt das deutsche IntactGP-Team ein schwieriges Wochenende - Sowohl Tom Lüthi als auch Marcel Schrötter stecken im Mittelfeld fest

Keine Trendwende in Aragon: Lüthi und Schrötter außerhalb der Top 10

Das deutsche IntactGP-Team mischte auch am ersten Aragon-Wochenende nicht im Moto2-Spitzenfeld mit. Tom Lüthi sah die Zielflagge als Zwölfter. Marcel Schrötter kam als 15. ins Ziel. "Man muss sagen, dass es wieder ein sehr schweres Wochenende für uns war", sagt Teammanager Jürgen Lingg.

"Nach den Platzierungen im Qualifying hat man natürlich auch keine Wunder erwartet. Man hofft zwar, aber es hat nicht sollen sein und so sind wir da rausgekommen, wo wir eben jetzt stehen. Wir wissen, dass wir es besser können."

"Wir müssen uns alle dahinter klemmen, einfach alles geben und nichts unversucht lassen, um wieder den Anschluss zu finden", versucht Lingg seine Mannschaft zu motivieren. "Es gab dennoch ein paar Lichtblicke."

"Bei Marcel hat es mich gefreut, dass er die letzten Runden im Grunde genau so schnell war wie die Spitze. Man sieht also, dass es doch irgendwie geht, aber wir müssen uns zuvor im Qualifying viel besser positionieren, dann wird es im Rennen auch deutlich einfacher."

Schlechtes Qualifying der Anfang vom Ende

Lüthi stand auf Startplatz 13. Schrötter hatte es im Qualifying nicht ins Q2 geschafft und musste von Position 22 angreifen. "Wir starteten von einer Position, von der es grundsätzlich schwierig wird, sich zu behaupten und durchzusetzen, egal wie gut man ist", sagt Schrötter.

"So machen wir uns das Leben schwer. Momentan läuft es für uns nicht so rund, obwohl jeder sein Bestes gibt und wenn dann noch Pech hinzukommt... Ich habe ordentlich geackert und versucht, reinzuhalten und so viele wie möglich zu überholen, auch wenn die erste Kurve extrem ist."

Marcel Schrötter

Schon im Qualifying schaffte Marcel Schrötter keinen guten Startplatz

Foto: Motorsport Images

"Als ich da herauskam, sah ich vorn schon jemanden auf der Strecke liegen. Man hat dann kaum Reaktionszeit, weil man schauen muss, wo rutscht der Fahrer hin, wo das Motorrad - und so bist du konstant auf der Bremse. Neben einem ziehen dann Fahrer von ganz hinten vorbei."

Schrötter meint damit den Sturz von Jorge Navarro, der unverletzt davonkam. Nach der ersten Runde lag der Deutsche auf Position 22. "Dass wir nicht den besten Speed hatten, wussten wir vorher, dennoch sind Manzi und ich gegen Ende recht konstante Rundenzeiten gefahren. "

"Der Grip wurde jedoch vorn wie hinten spürbar weniger. Ich hätte gerne noch fünf, sechs Runden gehabt, dann wäre vielleicht bis Platz elf hin noch mehr möglich gewesen, denn wir sind immer näher gekommen."

"Generell müssen wir schauen, dass wir wieder schneller werden, im Qualifying eine gute Startposition erkämpfen und es im Rennen besser zusammenbringen. Ich bin froh, dass wir hier nochmal fahren. Hoffentlich machen wir für nächste Woche einen Schritt nach vorn."

Thomas Lüthi

Tom Lüthi war das gesamte Rennen über dem Limit

Foto: IntactGP

Viel besser verlief das Rennen für Teamkollege Lüthi auch nicht. "Ich hatte absolut keine Chance", sagt der Schweizer. "Ich war das gesamte Rennen über dem Limit und dennoch viel zu langsam. Wir haben es nicht hinbekommen mit der Abstimmung."

"In den schnellen Kurven hatte ich wirklich Mühe, die Kontrolle zu behalten. Allein gelang es mir zwar, einen guten Rhythmus zu fahren, der war aber nicht schnell genug. Ich hatte nichts mehr in der Hinterhand, um zu verhindern, überholt zu werden oder dann auf der Bremse nochmal angreifen zu können. Wir haben es das gesamte Wochenende nicht geschafft, das Motorrad optimal abzustimmen."

In der Weltmeisterschaft sind Lüthi und Schrötter Neunter und Zehnter. In der Teamwertung rangiert IntactGP auf Platz fünf.

Mit Bildmaterial von IntactGP.

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Rennserie Moto2
Event Aragon 1
Subevent Rennen
Fahrer Thomas Lüthi , Marcel Schrötter
Teams Dynavolt Intact GP