Moto2 Misano 2: Enges Spitzenfeld am Freitag - Schrötter mit Rückstand

Augusto Fernandez setzt sich am Nachmittag knapp gegen Remy Gardner und Xavi Vierge durch - Marcel Schrötter landet bei abtrocknenden Verhältnissen auf Platz 22

Moto2 Misano 2: Enges Spitzenfeld am Freitag - Schrötter mit Rückstand

Enges Spitzenfeld auf abtrocknender Strecke in Misano: Augusto Fernandez (Kalex) sicherte sich im zweiten Freien Training der Moto2 mit 1:40.930 Minuten die Bestzeit, hatte aber nur 76 Tausendstel Vorsprung auf Remy Gardner (Kalex). Auch dem Dritten Xavi Vierge (Kalex) fehlten nur 0,082 Sekunden.

Während alle Fahrer die Session aufgrund der Streckenverhältnisse mit Regenreifen starteten, bildete sich zusehends eine trockene Linie. WM-Leader Gardner war zur Halbzeit der Erste, der auf Slicks wechselte. Zu dem Zeitpunkt lag im Klassement Jorge Navarro (Boscoscuro) mit einer Zeit von 1:48.001 Minuten vorn.

Gardner brauchte einige Runden, um die Trockenreifen zum Arbeiten zu bringen und das Limit zu finden, schob sich dann aber bald an die Spitze. In der Zwischenzeit rüstete auch der Rest des Feldes auf Slicks um, sodass die Zeiten am Ende purzelten.

Gardner wurde schließlich von Augusto Fernandez verdrängt, konnte aber Rang zwei behaupten. Hinter Vierge reihten sich dessen Teamkollege Jake Dixon und Celestino Vietti (beide Kalex) ein, dessen Rückstand aber bereits bei mehr als einer Sekunde lag.

Sam Lowes (Kalex) führte die zweite Hälfte der Top 10 als Sechster an, gefolgt von den beiden Rookies Ai Ogura und Raul Fernandez. Letzterer sorgte zu Beginn der Session für eine ungewöhnliche Szene, als sich plötzlich ein Aero-Teil seines Helms selbstständig machte und in hohem Bogen davonflog.

Die letzten beiden Top-10-Plätze gingen an Somkiat Chantra und Fermin Aldeguer (Boscoscuro), dem einzigen Nicht-Kalex-Piloten unter den schnellsten Zehn. Chantra sorgte kurz nach dem Wechsel auf Slicks für den ersten Sturz der Session. Er verbremste sich in Kurve 4 und ging anschließend im Kiesbett zu Boden.

Während dieser Sturz harmlos war, wurde es zwischen Joe Roberts und Stefano Manzi in den Schlussminuten brenzlig: Roberts verlor auf einer feuchten Stelle die Kontrolle, stürzte und riss den nachfolgenden Manzi mit. Danach hielt sich Roberts die Schulter.

Zwar ohne Sturz, aber weit hinten endete der Freitag für Marcel Schrötter. Der Deutsche kam nicht über Rang 22 hinaus. Auf die Spitze fehlten ihm gut drei Sekunden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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