Moto2-Qualifying Motegi: Canet meistert Regenchaos und fährt auf Pole

Aron Canet dominiert das nasse Qualifying in Motegi - Regen sorgt für lange Unterbrechung - Marcel Schrötter scheitert bereits in Q1

Moto2-Qualifying Motegi: Canet meistert Regenchaos und fährt auf Pole
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In einem Qualifying, das wegen starken Regens lange unterbrochen werden musste, hat sich Aron Canet seine dritte Poleposition in dieser Moto2-Saison gesichert. Der Kalex-Pilot verwies seine Markenkollegen Jake Dixon und Tony Arbolino in Motegi mit großem Vorsprung auf die Plätze zwei und drei.

Vor seinem Pole-Erfolg musste Canet aber erst einmal in Q1 ran. Auch Sam Lowes, Celestino Vietti und Marcel Schrötter waren im ersten Quali-Abschnitt vertreten. Schrötters Teamkollege Jeremy Alcoba sorgte in Kurve 4 für einen frühen Sturz. Wenig später erwischte es dort auch den ohnehin angeschlagenen Lowes.

Er hat nach längerer Verletzungspause noch mit Arm und Schulter zu kämpfen. Beim Sturz in Q1 wurde er einmal über den Lenker katapultiert, schien sich aber okay zu sein.

 

Im Klassement lag Lowes zum Zeitpunkt des Crashs auf Platz drei, fiel dann aber bis auf Rang zehn zurück. Canet toppte die Session. Barry Baltus, Keminth Kubo und Cameron Beaubier sicherten sich die restlichen Plätze für den nachträglichen Q2-Einzug.

Schrötter kam in Q1 nicht über Platz sieben hinaus. Das bedeutet Startplatz 21 für das morgige Rennen. Auf den letzten Q2-Platz fehlte ihm mehr als eine halbe Sekunde. Auch Vietti blieb nach seinem Sturz in Q1 hängen. Er muss morgen von Platz 22 starten.

 

Mit Beginn des zweiten Quali-Abschnitts verschlechterten sich die Bedingungen. Auf der Strecke sammelte sich immer mehr Wasser. Auch Donner und Blitz waren zu hören und zu sehen. Zunächst versuchten die Piloten dem Wetter zu trotzen, doch bei noch knapp zehn Minuten wurde die rote Flagge geschwenkt.

Es folgte eine lange Unterbrechung. Erst anderthalb Stunden später ging es weiter. Zu schlagen war eine Zeit von 2:07.503 Minuten, die Canet vor der roten Flagge markiert hatte.

Tatsächlich wurde es noch einmal deutlich schneller. Canet selbst unterbot seine eigene Bestmarke schließlich um mehr als zweieinhalb Sekunden und setzte sich damit gegen Fermin Aldeguer durch, der in zwischenzeitlich von der Spitze verdrängt hatte. Am Ende trennten die beiden dann aber doch gut drei Zehntel.

 

Allerdings verlor Aldeguer seine schnellste Runde wegen gelber Flaggen und fiel auf Platz sechs zurück. Dixon rückte auf Platz zwei vor, hatte aber bereits 0,730 Sekunden Rückstand. Tony Arbolino komplettierte Reihe eins. Dahinter qualifizierten sich Somkiat Chantra Filip Salac und Aldeguer für Reihe zwei.

Jorge Navarro wurde trotz eines späten Sturzes Siebter. Die Q1-Fahrer Beaubier, Kubo und Baltus folgten auf den restlichen Top-10-Plätzen. WM-Leader Augusto Fernandez belegte Platz elf, sein Verfolger Ai Ogura kam nicht über Rang 13 hinaus.

Update 10:30 Uhr: Die Rennleitung hat es sich doch noch einmal anders überlegt und Aldeguer seine schnelle Runde zurückgegeben. Damit rückt der Boscoscuro-Pilot wieder auf Startplatz zwei in Reihe eins vor. Alle dahinter verlieren eine Position.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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