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Moto2 Thailand 2019: Marini feiert souveränen ersten Saisonsieg

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Moto2 Thailand 2019: Marini feiert souveränen ersten Saisonsieg
Autor:
06.10.2019, 06:32

Valentinos Rossis Halbbruder Luca Marini stürmt in Buriram ungefährdet zum Sieg, während KTM es mit Brad Binder und Iker Lecuona doppelt aufs Podest schafft

Luca Marini hat den Großen Preis von Thailand in souveräner Manier für sich entschieden. Der Kalex-Pilot übernahm früh die Führung von Pole-Setter Alex Marquez und setzte sich rasch von der Konkurrenz ab. Dahinter duellierten sich die KTM-Kollegen Iker Lecuona und Brad Binder um Platz zwei und drei, wobei Binder sich durchsetzte.

Für Marini war es der erste Sieg in dieser Moto2-Saison und der insgesamt dritte Podestplatz nach Mugello und Assen. "Seit wir im ersten Aragon-Training etwas Neues am Bike probiert haben, läuft es richtig gut. Das war der Anfang und das hier ist jetzt das Ergebnis", erklärte der Italiener seinen Durchmarsch in Buriram.

"Ich hatte heute eine richtig starke Pace und habe gleich zu Beginn attackiert, um einen Abstand herauszufahren. Mental war es aber kein einfaches Rennen, weil ich die ganze Zeit allein unterwegs war. Jetzt bin ich natürlich happy", so Marini weiter. Im Ziel hatte er mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf seine Verfolger.

Lecuona auf Platz drei: "Duelle waren klasse"

Binder kämpfte sich von Platz neun nach Runde eins sukzessive nach vorn. "Das war nicht einfach", gab der KTM-Fahrer zu. "Gegen Iker war es schwieriger als gegen die anderen, weil die KTM auf der Bremse richtig stark ist. In der letzten Runde habe ich einfach so spät wie möglich gebremst. Es war knapp, aber hat funktioniert."

Iker Lecuona

Mit Platz drei erreichte Iker Lecuona zum ersten Mal in dieser Saison das Podest

Foto: LAT

Lecuona war schließlich auch mit Platz drei glücklich: "Ich habe immer daran geglaubt und wusste, dass es möglich sein würde, dieses Rennen in den Top 3 zu beenden. Ich habe alles gegeben. Die Duelle waren klasse. Ich bin richtig glücklich. Dieser Podiumsplatz ist für meine Familie, mein Team und einen guten Freund."

Im Vergleich zum Moto3-Rennen waren die Temperaturen noch einmal etwas angestiegen. Während die Luft 32 Grad hatte, kam der Asphalt nunmehr auf knapp 52 Grad. Pole-Setter Marquez entschied den Start für sich und ging vor Tetsuta Nagashima und Marini in Führung. Dahinter reihten sich Remy Gardner, Augusto Fernandez und mit Lecuona die erste KTM ein.

Marini fährt früh im Rennen allen davon

Nach zwei Runden konnte sich das Spitzenduo bereits um sieben Zehntel vom Rest des Feldes absetzen. Dort kam es immer wieder zu Positionswechseln, weshalb schnell eine Lücke aufging. Die erste Zwischenfälle gab es auch schon: Während Dimas Ekky Pratama nach einem Frühstart durch die Boxengasse musste, ging Joe Roberts zu Boden und schied aus.

 

Im vierten Umlauf übernahm Marini die Führung von Marquez und schickte sich an, gleich einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Dahinter schloss Lecuona auf Marquez auf und riss zugleich eine Lücke auf die nächsten Verfolger mit seinen Markenkollegen Binder und Jorge Martin. Fernandez fiel auf Platz sieben zurück.

Tom Lüthi rangierte in der frühen Phase des Rennens an Position neun, während Marcel Schrötter auf Platz 16 um den letzten WM-Punkt kämpfte. An der Spitze hatte Marini nach sechs gefahrenen Runden bereits mehr als 1,5 Sekunden Vorsprung. Indes setzte Lecunoa WM-Leader Marquez zusehends unter Druck.

Stürze von Baldassarri und Vierge im Mittelfeld

Hinter den beiden kamen die Verfolger wieder etwas näher. Zwischen die KTMs von Binder und Martin hatte sich Fernandez wieder auf Platz fünf verbessert. Sein Teamkollege Lorenzo Baldassarri musste wiederum einen Sturz verkraften, nahm das Rennen nach einem kurzen Boxenstopp aber von ganz hinten wieder auf.

 

Wenig später erwischte es auch Xavi Vierge, der zu dem Zeitpunkt auf Platz sieben unterwegs war, den nach seinem Sturz Gardner übernahm. Sein Rückstand auf Martin an sechster Stelle belief sich allerdings schon auf vier Sekunden. In der ersten Verfolgergruppe, angeführt von Marquez, rückten die Piloten derweil wieder deutlich enger zusammen.

Mit 2,5 Sekunden Rückstand auf Marini an der Spitze reihten sich hinter Marquez die KTMs von Lecuona und Binder sowie Fernandez ein. Martin folgte mit etwas Abstand. In Runde 15 wagte Lecuona einen ersten Angriff auf Marquez, der jedoch gleich zurückschlug. Dann aber musste er mit Lecuona und Binder gleich zwei Piloten passieren lassen.

Spannendes KTM-Duell auf den Schlussrunden

In der Folge kämpfte Marquez mit Binder, zog aber den Kürzeren und geriet schließlich durch WM-Rivale Fernandez unter Druck. Das Tempo von Marini in Führung konnte keiner von ihnen mitgehen. Der Italiener fuhr in einer eigenen Liga, sein Vorsprung war bei noch fünf zu fahrenden Runden auf fast 3,5 Sekunden angewachsen.

Zugleich wurde der Vorsprung von Lecuona und Binder auf den Plätzen zwei und drei größer, da sich Marquez und Fernandez dahinter ein enges Duell um Rang vier lieferten. Doch auch die beiden KTMs schenkten sich nichts, Binder suchte immer wieder einen Weg vorbei an Lecuona - zunächst vergeblich.

 

Mit einer beherzten Aktion auf der Schlussrunde setzte er sich aber dann doch gegen Lecuona durch und eroberte Platz zwei hinter Marini. Fernandez, der bereits einige Umläufe zuvor Marquez kassiert, kam noch einmal gefährlich nahe, verpasste das Podest aber letzten Endes um 0,041 Sekunden.

Marquez baut WM-Führung als Fünfter aus

Marquez betrieb als Fünfter Schadensbegrenzung. In der WM baute er seinen Vorsprung auf 40 Punkte aus. Martin beendete das Rennen auf dem sechsten Platz, gefolgt von Lüthi, der zwischenzeitlich weit zurückgefallen war, am Ende aber wieder Plätze gutmachen konnte. Nicolo Bulega, Somkiat Chantra und Marco Bezzecchi komplettierten die Top 10.

Lüthis Teamkollege Schrötter kam bei seinem ersten Rennen nach der Schlüsselbein-OP als Vierzehnter ins Ziel. Den letzten WM-Punkt sicherte sich Nagashima auf Platz 15. Die beiden Speed-up-Piloten Jorge Narvarro und Fabio Di Giannantonio schafften es nicht in die Punkte. Für sie blieben nur die Plätze 17 und 18.

MV-Agusta-Pilot Dominique Aegerter verpasste die Punkteränge auf Rang 16 nur knapp. Sein Schweizer Landsmann Jesko Raffin fuhr für NTS auf Platz 21. Direkt dahinter klassierte sich Philipp Öttl als 22. Lukas Tulovic war einer von sieben Piloten, die nicht ins Ziel kamen. Der Deutsche musste an der Box aufgeben.

Mit Bildmaterial von Srinivasa Krishnan.

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Artikel-Info

Rennserie Moto2
Event Buriram
Fahrer Alex Marquez , Luca Marini
Urheber Juliane Ziegengeist