Nächster Moto2-Einsatz: Pasini springt in Jerez im Aspar-Team ein

In Austin meldete sich Mattia Pasini als Ersatzfahrer für das Pons-Team zurück - Nun springt der Italiener in Jerez im Aspar-Team für den verletzten Jake Dixon ein

Nächster Moto2-Einsatz: Pasini springt in Jerez im Aspar-Team ein

Routinier Mattia Pasini, der seit 2004 in der Motorrad-Weltmeisterschaft aktiv ist, fand für die Saison 2019 kein Moto2-Team. Der 33-Jährige vertrieb sich die Zeit als Motorrad-Instruktor in Italien sowie als TV-Experte für Sky Sport Italia. Vor wenigen Wochen erhielt Pasini dann einen entscheidenden Anruf von Sito Pons.

Da Augusto Fernandez den Grand Prix der USA verletzungsbedingt auslassen musste, suchte Pons kurzfristig einen Ersatz. Pasini kam zum Zug, obwohl er die neuen Moto2-Bikes mit Triumph-Motoren noch nie zuvor gefahren war. Dass der Samstagvormittag ins Wasser fiel und Pasini ein Training weniger hatte, war nicht hilfreich. Trotzdem mischte er in Austin im Spitzenfeld mit.

Das Rennen beendete Pasini auf dem vierten Platz und zeigte damit, dass er immer noch zu den Topfahrern zählt. "In Jerez werde ich dann über viele Fahrer sprechen, die ich geschlagen habe", merkt er süffisant auf 'GPOne.com' an. Die Situation hat sich allerdings kurzfristig wieder geändert. Pasini wird in Jerez nicht das Geschehen im TV kommentieren, sondern wieder selbst auf der Strecke dabei sein.

Gehirnerschütterung: Jake Dixon muss noch pausieren

Diesmal kam der Anruf von Jorge Martinez. Er braucht einen Ersatzfahrer für Jake Dixon. Der Brite war in Austin am ersten Trainingstag gestürzt. Obwohl er sich keine schweren Verletzungen zugezogen hatte, durfte Dixon am weiteren Wochenende nicht mehr fahren. Der Grund dafür war eine Gehirnerschütterung. Nach weiteren Untersuchungen in Großbritannien rieten die Ärzte Dixon dazu, noch länger zu pausieren.

Und somit kommt Pasini nach Austin gleich zu einem weiteren Moto2-Einsatz. Außerdem sitzt er nicht auf einer Kalex, sondern auf einer KTM. "Es wird ein anderes Rennen als in Austin, denn ich bin noch nie mit einer KTM gefahren", sagt Pasini. "Hoffentlich finde ich rasch ein gutes Gefühl. Ich werde mit dem Team von Beginn an hart arbeiten. Dann werden wir sehen, welche Ergebnisse möglich sind."

Schon im Jahr 2006 fuhr Pasini in der 125er-Klasse im Aspar-Team eine Aprilia. Mit zwei Siegen und WM-Platz vier war es bis heute seine beste Saison überhaupt in der Weltmeisterschaft. Nun kommt es für ein Rennen zu einem Revival. Klassenübergreifend hat Pasini seit 2004 schon 226 Grands Prix bestritten und zwölf davon gewonnen.

Der zweite Fahrer im Aspar-Team nutzte die Zeit seit Austin zur Erholung, denn auch Xavi Cardelus war in Texas schwer gestürzt. Er hat zwar noch Schmerzen in der Hüfte und Bänderverletzungen in einem Finger, aber er bestritt schon in Texas das Rennen und ist zuversichtlich, dass es ihm bei seinem Heimrennen in Jerez schon besser geht.

Im VR46-Team wird in Jerez auch wieder Nicolo Bulega dabei sein. Der Italiener hatte den Grand Prix der USA auslassen müssen, weil er kurz davor wegen Armpump-Problemen operiert worden war. Vergangene Woche saß Bulega in Mugello bei einem Trainingstag der VR46-Akademie auf einem Superbike und meldete sich fit zurück.

Mit Bildmaterial von LAT.

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