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"Russisches Roulette" in Katar: Warum die Moto2 noch nicht aussagekräftig ist

Die Moto2-Klasse hat den neuen Dunlop-Vorderreifen nur in Jerez und Katar getestet - Lau Kalex kann man das Kräfteverhältnis noch nicht bewerten

"Russisches Roulette" in Katar: Warum die Moto2 noch nicht aussagekräftig ist

Für Kalex war das bisher einzige Moto2-Rennen im Jahr 2020 von Erfolg gekrönt. Fahrer mit dem deutschen Chassis belegten beim Nachtrennen in Katar die ersten fünf Plätze. In den Top 10 waren mit Ausnahme von zwei Speed-Up-Fahrern nur Kalex-Piloten zu finden. Seit dem vergangenen Jahr hat Kalex beim Motorrad an Details gearbeitet, wie bei der Steifigkeit, an der Schwinge und bei der Gabelbrücke.

Trotz des erfolgreichen Saisonstarts sagt Kalex-Designer Alex Baumgärtel gegenüber 'Motorsport.com': "Das Problem ist, glaube ich, dass Katar in keiner Weise als Information dient. Primär herrschten dort permanent unterschiedliche Streckenbedingungen. Der funktionierende Vorderreifen, der bei manchen im Rennen eingegangen ist, war bei den Temperaturen etwas problematisch zu verstehen."

"Einem Fahrer hat es in einem Temperaturfenster in die Karten gespielt, bei einem anderen nicht. Deshalb ist Katar nicht wirklich aussagekräftig, was Performance angeht. Das war eher russisches Roulette. Dadurch, dass der Rennzeitpunkt nach hinten verschoben wurde, war das Reifenkontingent nicht für diese Temperaturbereiche vorgesehen."

Weiterentwicklung aufgrund weniger Daten schwierig

Denn durch die kurzfristige Absage des MotoGP-Rennens fuhr die Moto2-Klasse später und übernahm das Zeitfenster der Königsklasse. Außerdem hat Dunlop einen neuen Vorderreifen entwickelt, der um fünf Millimeter breiter ist. Vor dem Losail-Circuit testete die Moto2-Klasse in Jerez. Man hat also nur von diesen beiden Strecken Erfahrungswerte.

"Man muss deshalb vorsichtig sein, in welche Richtung man die Weiterentwicklung betreibt", hält Baumgärtel fest. War der Jerez-Test aussagekräftiger, weil dort immer nur tagsüber gefahren wurde? "Auch nicht ganz so richtig. Durch den Belag, den sie dort vor eineinhalb Jahren aufgebracht haben, hat sich der Grundcharakter verändert. Wenn man es mit der restlichen Saison vergleicht, dann herrscht dort für mich zu viel Grip."

Dunlop

Dunlop hat einen neuen Vorderreifen für die Moto2-Klasse entwickelt

Foto: FGlaenzel

Deshalb war auch der Jerez-Test für Baumgärtel nicht sonderlich aussagekräftig. Der neue Vorderreifen ist deshalb noch die große Unbekannte und die große Variable, denn man hat zu wenige Daten. Das betrifft nicht nur die Teams bei der Suche nach dem Set-up, sondern auch die Chassis-Hersteller bei der Weiterentwicklung.

Bei den Vorsaisontests hatte es von Dunlop vier unterschiedliche Spezifikationen des neuen Vorderreifens gegeben. "Das bedeutet für die Fahrer natürlich auch eine Umstellung. Das Vorderradgefühl ist für mich einer der wichtigsten Punkte am Rennmotorrad", sagt Baumgärtel. "Je nach Fahrer hat es länger oder kürzer gedauert, wie man diesen Reifen richtig nutzen kann. Aber eben unter diesen wechselnden Bedingungen in Katar war es schwierig, das Limit herauszufinden."

Trotzdem glaubt Baumgärtel, dass Dunlop mit dem neuen Vorderreifen den richtigen Schritt gesetzt hat, denn er soll besser mit dem Hinterreifen harmonieren: "Im Prinzip denke ich, diese Reifen wirken sich positiv aus in der Gripbalance mit dem neuen Hinterreifen, der im Vorjahr kam. Aber es gibt noch ausreichend zu lernen, um das Potenzial richtig ausschöpfen zu können." Und da derzeit keine Rennen stattfinden, sind auch die Möglichkeiten der Weiterentwicklung begrenzt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Moto2
Urheber Gerald Dirnbeck