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Tom Lüthi: Ein lachendes und ein weinendes Auge beim Saisonfinale

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Tom Lüthi: Ein lachendes und ein weinendes Auge beim Saisonfinale
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18.11.2019, 13:06

Beim Saisonfinale kämpft Tom Lüthi gegen Brad Binder um den Sieg und Platz zwei in der WM - Nach dem Tief im Sommer zieht der Schweizer eine positive Bilanz

Tom Lüthi hat seine Moto2-Comeback-Saison als WM-Dritter beendet. Beim Saisonfinale zog der Schweizer im direkten Duell mit KTM-Pilot Brad Binder den Kürzeren. Mit Platz zwei war Lüthi dennoch zufrieden, denn bei den Rennen im Sommer kam der Kalex-Pilot etwas vom Weg ab. Doch zum Saisonende war Lüthi wieder konkurrenzfähig.

"Ich bin glücklich mit dem Podium. Zuerst einmal war ich ein bisschen enttäuscht, weil es ja um den Vize-Titel in der Meisterschaft ging. Aber wieder um den Sieg kämpfen zu können, war ein großartiges Gefühl", freut sich Lüthi. "Brad (Binder) ist ein gutes Rennen gefahren. Ich wusste, dass er hinter mir war. Er war sehr stark."

"Ich war zu Beginn des Rennens auch stark. Zur Mitte hin hatte ich auch noch eine gute Pace und konnte mich absetzen, aber mit dem zunehmenden Wind habe ich Probleme mit dem Vorderreifen bekommen. Es kamen ein paar kleine Fehler dazu, sodass Brad wieder aufholen konnte. Die letzten Runden ist er dann fehlerfrei gefahren. Ich konnte nichts mehr aus der Tasche zaubern und das Rennen wurde so beendet", berichtet Lüthi.

"Aber wir können wirklich glücklich sein mit dem Ergebnis und auch stolz, denn wir hatten keinen einfachen Sommer", blickt der Intact-Pilot zurück. "Wir können einiges mitnehmen in die neue Saison und das ist gut so. Nach dem Übersee-Läufen und dem Ergebnis heute können wir wieder neues Selbstvertrauen sammeln."

"Das zeigt uns auch die Richtung, in die wir gehen müssen. Ich bin wirklich froh, dass ich im selben Team bleibe. Wir lernen uns immer besser kennen und verstehen und das hilft natürlich auch der guten Zusammenarbeit. Nächstes Jahr ist wieder alles möglich", so Lüthi.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Moto2
Event Valencia
Fahrer Thomas Lüthi
Urheber Sebastian Fränzschky