Ducati schließt eigenes Moto3-Projekt vorerst aus

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Ducati schließt eigenes Moto3-Projekt vorerst aus
Jamie Klein
Autor: Jamie Klein
Übersetzung: Stefan Ehlen
22.12.2016, 09:11

Motorrad-Hersteller Ducati wird sich nicht vor 2019 in der Nachwuchskategorie Moto3 engagieren, wie Sportchef Paolo Ciabatti gegenüber Motorsport.com erklärt hat.

Jakub Kornfeil, Drive M7 SIC Racing Team, Honda
Paolo Ciabatti, Sportdirektor, Ducati Corse
Andrea Dovizioso, Ducati Team
Niccolo Antonelli, Red Bull KTM Ajo; Bo Bendsneyder, Red Bull KTM Ajo

"Die Moto3 ist eine interessante Meisterschaft. Wir haben uns auch konkret damit befasst, ein Bike für diese Rennserie zu entwickeln. Aber das wird erst ein Thema, wenn wir unsere Ziele in der MotoGP erreicht haben", sagt Ciabatti.

"Wenn wir schon bald ein vernünftiges Niveau an Konkurrenzfähigkeit in der MotoGP haben und die Entwicklungsarbeit dort etwas weniger anspruchsvoll wird, dann können wir einige Ressourcen für ein Moto3-Bike frei machen."

Soll heißen: Sobald Ducati wieder regelmäßig um Siege und auch um den WM-Titel fährt, ist eine Erweiterung des Sportprogramms denkbar.

Allerdings wird dies noch auf sich warten lassen, meint der Ducati-Sportchef. "2018 wird es nicht passieren. Aus technischer Sicht reicht die Zeit einfach nicht. Außerdem wurde bislang noch keine Entscheidung getroffen."

Von allen MotoGP-Herstellern ist derzeit lediglich KTM auch in der Moto3-Klasse vertreten. Die österreichische Marke kämpft dort gegen Honda und Mahindra.

Das Gespräch führte Matteo Nugnes

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