Joan Mir gewinnt Moto3-Rennen in Spielberg, Philipp Öttl erkämpft Rang fünf

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Joan Mir gewinnt Moto3-Rennen in Spielberg, Philipp Öttl erkämpft Rang fünf
Toni Börner
Autor: Toni Börner
14.08.2016, 10:10

Joan Mir hat den Großen Preis von Österreich in der Moto3-Klasse gewonnen. Der Deutsche Philipp Öttl kämpfte um den Sieg mit, musste sich dann aber mit Rang fünf begnügen.

Brad Binder, Red Bull KTM Ajo, führt bei Rennbeginn
Joan Mir, Leopard Racing
Brad Binder, Red Bull KTM Ajo
Brad Binder, Red Bull KTM Ajo
Philipp Ottl, Schedl GP Racing
Philipp Ottl, Schedl GP Racing
Philipp Ottl, Schedl GP Racing

Der Spanier Joan Mir hat einen perfekten Österreich-Grand-Prix erlebt. Der Leopard-KTM-Pilot setzte seine Pole-Position vom Samstag am Sonntag ideal um und schnappte sich den ersten GP-Sieg seiner Karriere.

Mir gewann das Rennen vor Brad Binder, Enea Bastianini, Fabio Quartararo und dem Deutschen Philipp Öttl. Die ersten Fünf trennten im Ziel nur 0,600 Sekunden.

„Das ist unglaublich“, so Mir. „Ich kann dieses Wochenende nicht in Worte fassen. Vom ersten Training an ist alles perfekt gelaufen.“

Ajo-KTM-Pilot Binder baute seine WM-Führung auf nun 67 Punkte Vorsprung aus, auch wenn es für den Sieg auf dem Red-Bull-Ring nicht reichte.

„Ich hatte das ganze Rennen über das gleiche Problem, das war heute Morgen schon so, aber wir haben es nicht gefunden“, so Binder. „Aus den langsamen Kurven heraus hat sich das Bike fast verschluckt, darum habe ich dort viel Zeit verloren. Aber auf der Bremse war das Bike unglaublich.“

In die Hände spielte Binder auch, dass seine WM-Kontrahenten patzten. Jorge Navarro stürzte, Romano Fenati wurde von seinem Team in der Nacht von Samstag zu Sonntag für den Österreich Grand Prix gesperrt.

Enttäuscht zeigte sich Bastianini, der auf der letzten Runde noch mit Miller aneinander geraten war. Der Italiener wurde Dritter. „Ich bin nicht zufrieden mit dieser Position, denn heute waren mein Motorrad und ich schnell. Aber auf der letzten Runde hat mich Binder überholt und rausgedrückt. Ich bin zufrieden, aber auch nicht zufrieden.“

Quartararo verpasste das Podest um 0,008 Sekunden. Öttl kam 0,161 Sekunden hinter dem Franzosen ins Ziel.

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