Moto3 Austin FT2: Bestzeit von PrüstelGP-Fahrer Filip Salac

Der Tscheche Filip Salac sichert sich im trockenen zweiten Training auf dem Circuit of The Americas Platz eins - Maximilian Kofler mischt in den Top 20 mit

Moto3 Austin FT2: Bestzeit von PrüstelGP-Fahrer Filip Salac

Der sächsische PrüstelGP-Rennstall durfte sich am Freitag über die Moto3-Bestzeit beim Grand Prix der USA freuen. Filip Salac (KTM) fuhr im trockenen Nachmittagstraining auf dem Circuit of the Americas mit 2:17.280 Minuten die schnellste Runde. Der Österreicher Maximilian Kofler (KTM) verpasste nur um wenige Zehntelsekunden einen vorläufigen Q2-Platz.

Am frühen Nachmittag war in Austin von Regen nichts mehr zu sehen. Der Himmel war blau, die Sonne schien und die Lufttemperatur kletterte auf 27 Grad Celsius. Die Strecke war für das zweite Training komplett trocken.

Somit konnten die Moto3-Fahrer erstmals mit Slicks den Circuit of The Americas erkunden. Da die Wetterprognose für den Samstag instabil ist, gab es in der Schlussphase die Zeitenjagd für die Q2-Plätze, sollte es morgen Vormittag nass sein.

Als die letzten zehn Minuten begannen, stürzte Andrea Migno (Honda) am Ende der Gegengeraden auf den Bodenwellen vor Kurve 12. Er brachte seine Honda in langsamer Fahrt zurück an die Box. Bereits zu Beginn der Session war dort Kaito Toba (KTM) gestürzt.

 

Da die Strecke 5,5 Kilometer lang ist und die Rundenzeiten bei über zwei Minuten liegen, verteilten sich die Fahrer gut um den Kurs. Es gab keine extrem großen Gruppen. Salac, der nach 2019 zum zweiten Mal in Austin fährt, hielt einige Routiniers in Schach.

Niccolo Antonelli (KTM) hatte am nassen Vormittag die Bestzeit aufgestellt und war auch im Trockenen schnell. Auf Salac fehlten dem Italiener nur 0,086 Sekunden. Und auch Dennis Foggia, der zuletzt in Aragon und Misano gewonnen hat, war als Dritter wieder vorne mit dabei.

 

Jaume Masia (KTM) folgte als Vierter. Bester Streckenneuling war Xavier Artigas (Honda) als Fünfter. Pedro Acosta (KTM), der die Strecke ebenso lernen musste, fuhr die sechstschnellste Zeit. Sein Rückstand auf die Spitze betrug eine halbe Sekunde.

Als Siebter folgte Routinier Romano Fenati (Husqvarna). In den Jahren 2016 und 2017 hat der Italiener auf dieser Strecke gewonnen. Kofler beendete den Freitag auf Platz 18. Der Österreicher verpasste die Top 14 um rund vier Zehntelsekunden.

Zum Schluss gab es noch zwei weitere Stürze. Tatsuki Suzuki (Honda) ging in Kurve 11 zu Boden. Toba hatte in Kurve 12 einen zweiten Crash.

Das dritte Moto3-Training beginnt am Samstag um 16:00 Uhr MESZ.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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