Moto3 Austin Qualifying: Antonelli mit halber Sekunde Vorsprung auf Pole

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Moto3 Austin Qualifying: Antonelli mit halber Sekunde Vorsprung auf Pole
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13.04.2019, 18:32

Niccolo Antonelli erobert in einem feuchten Qualifying die Moto3-Pole-Position vor Raul Fernandez und Gabriel Rodrigo - Einige Stürze in beiden Quali-Sessions

Honda-Pilot Niccolo Antonelli hat sich im Moto3-Qualifying von Austin die Pole-Position gesichert. Auf feuchter Strecke fuhr er in 2:31.346 Minuten eine deutliche Bestzeit vor Raul Fernandez (KTM/+0,501 Sekunden) und Gabriel Rodrigo (Honda/+0,783). Argentinien-Sieger Jaume Masia (KTM) kämpfte sich über Q1 noch auf den vierten Startplatz.

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Nach den Wetterkapriolen und der Absage der dritten Freien Training am Morgen konnte die Quali-Session der Moto3 planmäßig um 19:35 Uhr MESZ starten. Die Bedingungen waren immer noch alles andere als ideal. Es regnete zwar nur noch leicht, aber die Strecke war nass. Zudem herrschten mit 16 Grad Außen- und 20 Grad Asphalttemperatur vergleichsweise kühle Verhältnisse.

Für die Piloten war es eine Fahrt ins Ungewisse, da sie die Strecke an diesem Wochenende noch nicht im Nassen erkunden konnten. Als erstes tasteten sich die 15 Piloten, die es nicht direkt in Qualifying 2 geschafft hatten, an das Limit heran. Sie ergaben sich aus den kombinierten Ergebnissen der ersten beiden Trainings, da das dritte ausgefallen war.

Darunter befanden sich Namen wie der spätere Viertplatzierte Masia und WM-Leader Kaito Toba (Honda). Nur vier der 15 konnten in die zweite Session einziehen. Erstes Sturzopfer der schwierigen Bedingungen wurde Filip Salac (KTM) aus dem deutschen Prüstel-Team, der in Kurve 1 ausrutschte. Kurz darauf ging auch Vicente Perez (KTM) in Kurve 15 zu Boden.

Ein anderer KTM-Pilot, nämlich Darryn Binder, kam auf nasser Strecke besser zurecht und fuhr Bestzeit mit einem deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz. Sie wurde zwar schneller, konnte Binder an der Spitze aber nicht mehr gefährden. Und das obwohl auch er am Ende noch übers Vorderrad wegrutschte und sich infolgedessen nicht mehr steigern konnte.

Neben Binder schafften Masia, Fernandez sowie Marcos Ramirez (Honda) den Sprung in Q2. Dramatisch endete die Session für Toba, der in Kurve 12 die Kontrolle über seine Honda verlor. Das Motorrad blieb auf der Strecke liegen und behinderte so auch andere Fahrer auf ihrer Zeitenjagd. Toba wurde nur Zehnter, das bedeutet Startplatz 24 für Sonntag.

In Qualifying 2 fuhren dann die 18 verbliebenen Piloten die Plätze der ersten sechs Startreihen aus. Auch Binder konnte nach kleineren Reparaturarbeiten an seinem Bike wieder angreifen. Die Stecke war noch immer feucht, sodass es auch hier eine Weile dauerte, das Limit zu finden. Die vier Fahrer aus Q1 hatten in diesem Punkt einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen.

Daher war es erneut Binder, der die erste Messlatte legte und seine Zeit schnell verbessern konnte. Doch auch der Rest des Feldes war in der Lage, sich mit jeder Runde zu steigern. Viele verzeichneten persönliche und absolute Sektorenbestzeiten. In der Schlussphase konnte sich Honda-Pilot Antonelli durchsetzen. Binder wurde noch auf P5 verdrängt.

Aron Canet (KTM) kam nicht über Rang sechs hinaus, nachdem er auf seiner letzten schnellen Runde gestürzt war. Auch Lorenzo Dalla Porta (Honda) rutschte aus und wurde schließlich bis auf Rang elf durchgereicht. Vor ihm konnten sich Tatsuki Suzuki (7.), John McPhee (8.), Alonso Lopez (9.) und Ramirez (10., alle Honda) noch einen Platz in den Top 10 sichern.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Moto3
Event Austin
Urheber Juliane Ziegengeist
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