Schwere Gehirnerschütterung: Ayumu Sasaki auf dem Weg der Besserung

Zwei Rennen musste Ayumu Sasaki aufgrund einer schweren Gehirnerschütterung pausieren - Einen Monat nach dem Barcelona-Crash geht es dem Moto3-Fahrer besser

Schwere Gehirnerschütterung: Ayumu Sasaki auf dem Weg der Besserung

Beim Moto3-Rennen in Barcelona war Ayumu Sasaki in einen schweren Unfall verwickelt. Als in der letzten Runde im Mittelfeld heftig gekämpft wurde, kam es zu einem Crash mit mehreren Fahrern in Kurve 8. Sasaki wurde von einem anderen Fahrer getroffen. Während die ersten Fahrer über die Ziellinie fuhren, wurde die rote Flagge gezeigt.

Das passierte acht Tage nach der Tragödie von Mugello. Dort konnte Sasaki nicht mehr dem gestürzten Jason Dupasquier ausweichen und erwischte den Schweizer im Nackenbereich. Keine 24 Stunden später musste der Tod von Dupasquier vermeldet werden.

Sasaki hatte beim Unfall in Barcelona mehr Glück. Der Japaner war bei Bewusstsein, musste aber zwei Tage in einem lokalen Krankenhaus verbringen. Es wurde eine schwere Gehirnerschütterung festgestellt. Es dauerte, bis sich Sasaki davon erholte.

Sowohl auf dem Sachsenring als auch in Assen wurde der Fahrer vom Tech-3-KTM-Team für nicht fit erklärt. Die Ärzte wollten nichts riskieren. Ein weiterer Sturz hätte weitreichende Konsequenzen für seinen Kopf haben können.

Ayumu Sasaki

Die KTM #71 war in Barcelona in einen schweren Unfall verwickelt gewesen

Foto: Motorsport Images

Nun meldet sich Sasaki über 'Instagram' zu Wort: "Von Tag zu Tag geht es mir besser, ich fühle mich wieder stärker. Natürlich hat es mich geschmerzt, die vergangenen beiden Rennen auslassen zu müssen, aber ich glaube, das war die richtige Entscheidung der Ärzte."

"In dieser Woche fange ich wieder mit Training an, damit ich in der zweiten Saisonhälfte noch stärker sein werde. Danke an meinen Teamchef Herve [Poncharal], an KTM und an mein Team für ihre Unterstützung."

Bei Saisonhalbzeit ist Sasaki auf dem elften Platz der WM-Wertung. Einen Podestplatz hat der 20-Jährige bisher nicht geschafft. Seit 2017 ist er ein Fixstarter in der Moto3-Klasse. Nach drei Honda-Jahren wechselte er 2020 zu Tech 3. Platz zwei in Aragon 2 war sein bestes Karriereergebnis.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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