MotoE in Spielberg 2019: Erneute Explosion beim Ladevorgang

Beim Österreich-Grand-Prix kommt es zu einem erneuten Zwischenfall beim Laden der MotoE-Maschine: Das Bike von Auftaktsieger Niki Tuuli explodiert!

MotoE in Spielberg 2019: Erneute Explosion beim Ladevorgang

Rauchwolken über dem Fahrerlager in Spielberg: Beim Aufladen der MotoE-Bikes kam es in Österreich zu einem weiteren Zwischenfall. Das Motorrad von Sachsenring-Sieger Niki Tuuli explodierte laut Augenzeugen am Nachmittag und fing Feuer. Es war von einem heftigen Knall die Rede. Danach zog eine Rauchwolke über das Fahrerlager.

Die Angst vor einem neuen Zwischenfall war groß. Mitte März brannte das komplette MotoE-Fahrerlager bei einem offiziellen Test im spanischen Jerez ab. Der Kalender musste angepasst werden. Energica produzierte mit Hochdruck neue Motorräder. Die Teams verloren einen Großteil ihrer Ausrüstung. Rechtlich ist die Sache nach wie vor noch nicht komplett geklärt.

Welche Auswirkungen die Explosion beim Österreich-Grand-Prix haben wird, lässt sich momentan schwer abschätzen. Die MotoE machte zuletzt einige Negativschlagzeilen.

So wurden am Sachsenring die Ladestationen mit Dieselaggregaten betrieben. Das Rennen musste vorzeitig abgebrochen werden, weil die schwere MotoE-Maschine die Airfences zerstört hatte und nicht geborgen werden konnte. Zudem musste die Distanz für das zweite Rennen in Österreich nachträglich nach unten korrigiert werden.

Mit Bildmaterial von GP-Fever.de.

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