Neues MotoE-Format für 2022: Zwei Qualifying-Sessions, zwei Rennen

Für 2022 kündigen sich in der MotoE einige gravierende Änderungen: Die E-Pole weicht Q1 und Q2, außerdem finden zwei Rennen pro Wochenende statt

Neues MotoE-Format für 2022: Zwei Qualifying-Sessions, zwei Rennen

Das letzte Rennwochenende der MotoE in Misano hat bereits einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie der Weltcup in der nächsten Saison ablaufen wird. Denn ab 2022 soll es immer zwei Rennen an einem Wochenende geben. Das haben die Dorna, die FIM (Motorradweltverband) und die IRTA (Teamvereinigung) beschlossen.

Demnach wird es je ein Rennen am Samstag und das andere am Sonntag geben. Sie sind im Zeitplan in der Regel nach den Rennen der Grand-Prix-Klassen angesetzt. In dieser Saison war Misano das einzige Event mit zwei Rennen am Wochenende.

Auch in Bezug auf das Qualifying gibt es für 2022 eine maßgebliche Änderung, denn das Format der E-Pole ist Geschichte. Bisher fand der Kampf um die Startplätze in der MotoE als Einzelzeitfahren statt. Dieses wird in Zukunft durch das aus den Grand-Prix-Klassen bekannte Format von zwei Quali-Sessions ersetzt.

Im Qualifying 1 treten die zehn langsamsten Fahrer im Gesamtergebnis der ersten zwei Freien Trainings an. Die Session dauert zehn Minuten und die Fahrer dürfen so viele Runden drehen wie möglich. Die zwei Zeitschnellsten kommen eine Runde weiter.

Sie dürfen ihre Motorräder in der Boxengasse aufladen und erhalten für das Qualifying 2 einen zusätzlichen Hinterreifen. In der zweiten Session treten neben den Q1-Nachzügeln die acht schnellsten Fahrer aus den ersten beiden Trainings an. Erneut stehen zehn Minuten zur Verfügung, die Runden sind nicht begrenzt.

Bereits in Misano fand keine herkömmliche E-Pole statt. Das war dem straffen Zeitplan nach einer Verzögerung der dritten Freien Trainings infolge roter Flaggen geschuldet. Das Qualifying wurde auf 15 Minuten begrenzt. Jeder Fahrer hatte fünf Runden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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