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MotoE
Randy de Puniet in der MotoE chancenlos: "Verstehe Motorrad nicht"
Ex-MotoGP-Fahrer Randy de Puniet fährt im MotoE-Weltcup hinterher - Der Franzose gibt zu, dass er nicht versteht, wie man das Elektrobike schnell fahren muss
Gerald Dirnbeck Valentin Khorounzhiy
Bearbeitet: 28.09.2019, 06:39
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Randy de Puniet ist einer von mehreren ehemaligen MotoGP-Fahrern, die im neuen MotoE-Weltcup an den Start gehen. Erfolge gab es bisher nicht. De Puniet, der für das LCR-Team fährt, belegte bisher die Positionen 17, 12, 11 und 13. Somit hat der 38-Jährige zwölf Punkte auf dem Konto und hält in der Gesamtwertung den 17. und vorletzten Platz.
"Vor meinem Sturz bei den Vorbereitungstests hatte ich Vertrauen und war schnell", blickt de Puniet im Gespräch mit 'Motorsport.com' auf seine bisherige Saison zurück. "Danach fehlte das Vertrauen und für mich ist es unmöglich, dieses Motorrad zu fahren. Ich habe überhaupt keinen Kurvenspeed. Man muss dieses Motorrad wie Moto2 und Moto3 fahren. Und ich kann das nicht. Ich versuche es, aber ich weiß nicht wie."







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"Ich fahre immer noch den MotoGP-Stil, aber so kann man mit diesem Motorrad nicht fahren. Ich bin enttäuscht, weil ich sehr langsam bin. Durch die Batterie hat man vorne viel Gewicht. Ich verstehe die Situation nicht wirklich. Wir hatten jetzt schon vier Rennen und die Situation ist immer noch gleich. Ich bin nicht glücklich, auch nicht für das Team. Wir werden sehen, wie es in Valencia laufen wird."
Verbleib 2020 derzeit noch offen
Trotz seiner reichhaltigen Erfahrung kann de Puniet kein Vertrauen zum Vorderrad aufbauen. "Ich habe Angst, denn wenn ich so wie die anderen Jungs die Bremse löse, würde ich stürzen. Deshalb bin ich momentan nicht schneller und habe kein Vertrauen." Dazu kommt, dass es nicht viel Trainingszeit und seit dem ersten Rennen auf dem Sachsenring auch keine Testfahrten gibt. Viele Möglichkeiten gibt es deshalb für die Fahrer nicht.
Ob de Puniet auch im nächsten Jahr MotoE fahren oder so wie Sete Gibernau aufhören wird, ist derzeit noch nicht entschieden. De Puniet ist bei jedem MotoGP-Rennen vor Ort, denn er arbeitet auch für das französische Fernsehen als Experte. Seine Kontakte in der Motorrad-WM sind nach wie vor sehr gut. In der MotoE macht es sein Teamkollege Niccolo Canepa besser. Der Italiener ist mit 36 Punkten Sechster.
Beim Double-Header in Valencia gibt es für de Puniet noch eine Chance, das Ruder herumzureißen: "Ich möchte schnell und konkurrenzfähig sein, denn dafür bin ich hier. Und momentan bin ich nicht konkurrenzfähig. Ich möchte in Valencia versuchen, einen Weg zu finden, um mit diesem Motorrad zu fahren. Denn wenn es so bleibt, dann gibt es für mich und das Team keinen Grund, um zu bleiben." Seine Performance in Valencia wird entscheiden, ob er im nächsten Jahr auch noch dabei ist.
Mit Bildmaterial von LAT.
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