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Foto: Getty Getty

Es ist bereits Tradition: Auch das Fahrerfeld der 47. Ausgabe des berühmten 8-Stunden-Rennens von Suzuka ist mit Namen aus der MotoGP gespickt.

Yamaha setzt bei seinem Werkseinsatz auf Kontinuität. So bildet Pramac-Fahrer Jack Miller aus der MotoGP gemeinsam mit Superbike-Pilot Andrea Locatelli und Suzuka-Legende Katsuyuki Nakasuga erneut das Fahrertrio auf der #21 YZF-R1.

Nach Rang zwei beim Werkscomeback im Vorjahr soll diesmal der erste Sieg seit 2018 folgen. Gleichzeitig dürfte das Rennen emotional werden, denn für Nakasuga wird es der letzte Suzuka-Start vor seinem Karriereende sein.

Vor allem Miller macht keinen Hehl daraus, dass Yamaha noch eine Rechnung offen hat. Der Australier erinnert an den verpassten Sieg 2025: "Wir wollen dieses Jahr einen Schritt weitergehen, die Pole holen, das Rennen gewinnen und Nakasuga-san in seinem letzten Suzuka-Rennen ganz oben aufs Podium bringen."

Trotz seines vollen MotoGP-Rennkalenders nimmt Miller den prestigeträchtigen Einsatz erneut ernst. Gemeinsam mit Locatelli wird er allerdings erst kurz vor dem Rennwochenende zu den finalen Tests nach Japan reisen können, während Nakasuga die Entwicklungsarbeit an der neuen R1 bereits im Mai übernimmt.

Zarco nach Verletzung doch nicht dabei

Auch bei Honda stand ursprünglich ein MotoGP-Star im Mittelpunkt. Johann Zarco sollte als zweifacher Titelverteidiger zurückkehren und erneut das Werksaufgebot von Honda HRC an führen, doch eine Verletzung vereitelte diesen Plan.

Der Franzose erlitt beim MotoGP-Grand-Prix von Katalonien nach einem Sturz mit mehreren Fahrern in Kurve 1 beim Re-Start eine Knieverletzung (Bänderschaden im linken Knie) sowie eine kleine Fibulafraktur im Knöchelbereich und fällt daher für Suzuka aus. Somkiat Chantra übernimmt seinen Platz im Honda-Aufgebot.

Er soll mit mit Rekordsieger Takumi Takahashi sowie dem sechsfachen Superbike-Weltmeister Jonathan Rea an seiner Seite die Marke Honda vertreten und ihre Erfolgsgeschichte fortführen. Denn Honda reist mit einer beeindruckenden Serie nach Suzuka: Seit 2022 blieb der Hersteller ungeschlagen und gewann zuletzt viermal in Folge.

Takahashi hält mit sieben Erfolgen den Rekord beim Heimrennen, während Rea selbst schon zwei Suzuka-Siege feiern konnte - mit Honda zuletzt allerdings im Jahr 2012.

Nach seinem Wechsel zurück zu Honda als Testfahrer öffnete sich für den Nordiren nun erneut die Tür zum prestigeträchtigen Langstreckenrennen. Es findet dieses Jahr vom 3. bis 5. Juli statt. Der Termin wurde bewusst vorverlegt, um Überschneidungen mit anderen internationalen Meisterschaften zu vermeiden.

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