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Aki Ajo bilanziert sein erstes Jahr als KTM-Teammanager

Aki Ajo zieht nach seinem ersten Jahr in der MotoGP ein offenes Fazit - Der Finne spricht über den schwierigen Saisonstart und interne Lernprozesse

Aki Ajo bilanziert sein erstes Jahr als KTM-Teammanager

KTM-Teammanager Aki Ajo hat im ersten Jahr viel gelernt und auch verändert

Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Nach Jahrzehnten im Grand-Prix-Sport, in denen er als erfolgreicher Teamchef in Moto3 und Moto2 zahlreiche Talente großgezogen hat, hatte Aki Ajo im MotoGP-Zirkus 2025 erstmals die Rolle des Teammanagers bei KTM übernommen.

Der Finne, der zuvor unter anderem mit Brad Binder und Pedro Acosta Meistertitel in den leichteren Klassen gefeiert hatte und seit 2012 eng mit KTM verbunden ist, stellte sich damit einer neuen Herausforderung in der Königsklasse des Motorradsports.

Im Rückblick auf die vergangene Saison gibt Ajo zu, dass die MotoGP sich in vielerlei Hinsicht deutlich von den unteren Klassen unterscheide. Zwar sei "das Rennen an sich immer noch ähnlich", doch spiele gerade der technische Teil eine viel größere Rolle als zuvor, was seine tägliche Arbeit deutlich komplexer mache.

Aki Ajo spricht über schwierigen Saisonstart

Er betont daher, dass er besonders darauf geachtet habe, "dass im täglichen Arbeiten alle in die gleiche Richtung gehen und die Kommunikation gut läuft".

Schon in der ersten Saisonhälfte habe es in diesem Bereich Fortschritte gegeben, wenngleich der Start ins Jahr aufgrund der Situation des Unternehmens "nicht so einfach" gewesen sei. "Das hatte Auswirkungen, wenn auch vielleicht weniger als erwartet", sagt Ajo. Aber die Rennabteilung habe die Lage insgesamt "gut im Griff" gehabt.

Im Sommer habe sich die Lage dann auch sportlich spürbar verbessert. Brünn sei ein Wendepunkt gewesen, an dem "alle gesehen haben, dass es in die richtige Richtung geht".

Marc Marquez, Marco Bezzecchi, Pedro Acosta

In Brünn wurde Pedro Acosta Dritter - das erste Podium für KTM 2025

Foto: Gold and Goose Photography / LAT Images / via Getty Images

Dort gelang KTM mit Pedro Acosta das erste Grand-Prix-Podest des Jahres. In Sprint schafften es mit Acosta und Enea Bastianini sogar zwei KTM-Piloten unter die Top 3. Ajo erklärt, dass diese Entwicklung nicht nur technische Aspekte betreffe, sondern ebenso die Teamorganisation und das gegenseitige Vertrauen.

Teammanager lobt mentale Stärke bei KTM

"Im zweiten Teil der Saison wurde meine Arbeit in vielen Punkten wieder mehr wie früher. Es wurde normales Renngeschäft, weil ich verstanden habe, worauf ich mich fokussieren muss und wie ich das Projekt ganzheitlich verstehe", so Ajo.

Besonders wichtig sei auch die mentale Stärke im ganzen Team gewesen: "Als wir gesehen haben, dass wir uns verbessern, haben die Menschen mehr Geduld und Ruhe entwickelt. Mentale Stärke war genauso entscheidend wie technische Schritte."

Auf die Frage, was für KTM noch fehle, um auf dem Niveau der stärksten Hersteller mitzumischen, gibt Ajo eine ehrliche Analyse: "Was noch fehlt, ist konstantes Gewinnen."

Gleichzeitig verteidigt er das bisher Erreichte und verweist darauf, wie sehr sich die MotoGP-Welt in den vergangenen zehn Jahren verändert habe, weg von einer kleinen Gruppe dominierender Hersteller hin zu einem extrem engen Wettbewerb.

"Und auch das Konzept des Wochenendes macht es noch schwieriger, da man bereits am Freitagnachmittag eine Art erstes Qualifying hat", betont Ajo und erkennt an, dass Ducati sich in den letzten Jahren als Referenz etabliert hat, nicht nur in Sachen allgemeiner Performance, sondern auch technisch.

Seiner Ansicht nach werde man diese Lücke nicht durch Kopieren schließen, sondern müsse mit Geduld und Beharrlichkeit "die täglichen Abläufe verstehen und kleine Fortschritte machen". Die zweite Saisonhälfte 2025 sei dafür ein gutes Beispiel.

Sie habe gezeigt, "dass man durch Geduld und Verständnis große Verbesserungen erreichen kann, auch wenn der Start der Saison schwierig war", bekräftigt der Teammanager.

Zum Abschluss hebt Ajo hervor, dass KTM als einer der jüngsten MotoGP-Hersteller bereits "sehr nahe an der Spitze" sei. "Damit sollten wir zunächst einmal zufrieden sein." Jetzt komme es darauf an, "kleine Schritte zu machen und kontinuierlich besser zu werden", um regelmäßig um Siege kämpfen zu können.

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