Aleix Espargaro: "Dovizioso wäre bei Aprilia herzlich willkommen"

"Vorbild" Andrea Dovizioso wäre für Alex Espargaro eine willkommene Verstärkung bei Aprilia - Laut Doviziosos Manager gibt es derzeit keine konkreten Angebote

Aleix Espargaro: "Dovizioso wäre bei Aprilia herzlich willkommen"

Was wird Andrea Dovizioso im nächsten Jahr machen? Nachdem er seinen Abschied von Ducati verkündet hat, ist völlig offen, ob der dreimalige Vizeweltmeister in der MotoGP bleiben wird oder seine Karriere zu Ende geht. Viele Plätze gibt es nicht.

Bei den Werksteams gäbe es maximal noch bei Aprilia ein freies Motorrad. Die Berufungsverhandlung bezüglich der Dopingsperre von Andrea Iannone findet erst Mitte Oktober statt. Der Vertrag des Italieners läuft Ende 2020 aus.

Aprilia betont, dass man mit Iannone weitermachen will. Mit Cal Crutchlow und Dovizioso gäbe es Alternativen auf dem Markt. Aleix Espargaro fände es großartig, wenn Dovizioso zu Aprilia kommen würde.

Die Aufbauarbeit und den Erfolgsweg von Dovizioso und Ducati bezeichnete Espargaro schon mehrfach als Vorbild. Deswegen würde er es begrüßen, wenn Aprilia-Motorsportchef Massimo Rivola Dovizioso engagieren könnte.

"Für mich ist klar, dass es eine Chance gibt", findet Espargaro. "Er wäre herzlich willkommen, wir würden ihn sehr gut aufnehmen." Ob das tatsächlich passieren wird, ist völlig offen. Dovizioso selbst hat bisher nicht konkret über Aprilia gesprochen.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro würde sich Dovizioso als Teamkollegen wünschen

Foto: Motorsport Images

"Es ist natürlich schön, wenn andere Fahrer gut über einen sprechen", bedankt sich "Dovi" über das Lob von Espargaro. "Aleix und ich pflegen eine gute Beziehung. Für meine Zukunft müssen wir aber abwarten, denn momentan ist noch nichts klar."

Sein Manager Simone Battistella muss Möglichkeiten ausloten. Der Italiener bestätigt bei 'Sky Sport Italia', dass man momentan "keine konkreten Angebote" hat, aber er "mit allen" unverbindlich gesprochen hat.

Geld soll keine entscheidende Rolle spielen, wie Battistella festhält: "Andrea hat über die Jahre verschiedenen ökonomischen Bedingungen zugestimmt. Für ihn ist das Projekt am wichtigsten. Klar, Geld ist auch wichtig, aber in den Verhandlungen haben wir nie die Position vertreten: 'So oder gar nicht'."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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