Aleix Espargaro: "Dovizioso war bei Aprilia-Tests nicht konkurrenzfähig"

Aleix Espargaro ist ein großer Fan des Italieners, aber er glaubt nicht, dass Dovizioso sein Teamkollege wird - Er denkt über Verlängerung seiner Karriere nach

Aleix Espargaro: "Dovizioso war bei Aprilia-Tests nicht konkurrenzfähig"

Wer wird 2022 der zweite Aprilia-Fahrer neben Aleix Espargaro sein? Wird Maverick Vinales zu den Italienern stoßen, oder ringt sich Andrea Dovizioso zu einem Comeback durch? Oder erhält Lorenzo Savadori eine weitere Chance?

Dovizioso hat bisher drei Tests mit der RS-GP absolviert. Diese fanden in Jerez, in Mugello (im Regen) und in Misano statt. Die nächsten Probefahrten sind im Laufe des Juli geplant. Bisher sprachen beide Seiten von "interessanten" Tests.

"Dovizioso hat schon einige Tests für uns gemacht", sagt Espargaro gegenüber 'DAZN Spanien'. Der Spanier hält dabei fest: "Bisher war er nicht konkurrenzfähig und er scheint keine Rennen fahren zu wollen."

"Ich bin ein großer Fan von ihm, aber es ist schwierig, dass er mein Teamkollege wird." Seit Vinales auf dem Markt ist, wollte sich Espargaro nicht konkret zu seinem Landsmann äußern. Er betonte lediglich, dass er sich einen "starken" Teamkollegen wünscht.

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro will in Zukunft die Früchte seiner Arbeit ernten

Foto: Motorsport Images

Die Testarbeit liegt weiterhin auf den Schultern Espargaros, der auch im Laufe der Rennwochenenden Dinge ausprobieren muss. "Es ist schwierig, das Motorrad weiterzuentwickeln, weil man die neuen Sachen testen muss."

"Aprilia wollte, dass ich einige Tests in der Sommerpause mache und in den Windkanal gehe. Es würde helfen, wenn ich einen stärkeren Teamkollegen hätte, oder wenn es ein Satellitenteam gäbe." Denn dann könnte man die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen und mehr Daten sammeln.

Im Frühling 2020 verlängerte Espargaro während des ersten Corona-Lockdowns seinen Aprilia-Vertrag um weitere zwei Jahre. Er bemerkte damals, dass das womöglich sein letzter MotoGP-Vertrag gewesen sein könnte. Diese Meinung ändert sich, weil die RS-GP konkurrenzfähig ist.

"Nachdem ich so lange gelitten habe, wäre es unfair, dieses Projekt zu verlassen", sagt der Spanier. "Ich sehe mich noch einige Jahre Rennen fahren. Ich bin glücklich wo ich bin und glaube nicht, dass das Gras bei den Nachbarn grüner ist."

Mit 31 Jahren ist Espargaro der zweitälteste Fahrer im MotoGP-Feld. Sollte Valentino Rossi seine Karriere beenden, dann wäre Espargaro im nächsten Jahr der "Senior".

Mit Bildmaterial von Aprilia.

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