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Alex Marquez nimmt Nullnummer in Thailand gelassen: "Keine Panik"

Nullnummer in Sprint und Rennen: Für Alex Marquez verlief der MotoGP-Auftakt in Thailand enttäuschend - Dennoch vertraut er auf das Potenzial seines Pakets

Alex Marquez nimmt Nullnummer in Thailand gelassen: "Keine Panik"

Alex Marquez konnte weder im Sprint noch im Rennen Punkte sammeln

Foto: Getty Getty

Das MotoGP-Wochenende in Thailand verlief für Alex Marquez alles andere als nach Wunsch. Nach Startplatz sieben blieb der Gresini-Fahrer im Sprintrennen am Samstag nach einem frühen Kontakt mit Fabio Di Giannantonio als Elfter ohne Punkte, im Grand Prix am Sonntag stürzte er auf Rang acht liegend.

Dabei hatte der Spanier bereits am Freitag durchblicken lassen, dass der Saisonauftakt unter besonderen Vorzeichen steht. Auf die Frage, wie sehr sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr verändert habe, erklärte Marquez, dass das Gesamtpaket zwar stärker sei, man jedoch noch nicht das Maximum heraushole.

"Ja, es ist anders, weil ich denke, dass wir viel mehr Optionen haben", sagte er. "Ich glaube, wir haben ein besseres Potenzial, aber wir hatten keine Zeit, daran zu arbeiten."

Alex Marquez sucht perfektes Set-up

Während der Vorsaisontests habe man viele Teile ausprobiert, "bei fast jedem Run ein anderes Bike". Dabei sei das Wichtigste zu kurz gekommen: "Wir hatten keine Zeit für das Entscheidende, nämlich das Basis-Set-up." Genau deshalb fühle sich der Gresini-Pilot mit der GP26 etwas weniger bereit als im Vorjahr.

Man brauche nun etwas Zeit, um das Potenzial zu entfalten. Sorgen mache er sich deshalb aber nicht: "Wir sind auf einem guten Weg. Ich habe ein wenig Schwierigkeiten mit einem Punkt, der letztes Jahr wirklich stark war, nämlich der Traktion, aber ich denke, das ist etwas, das wir recht einfach lösen können."

Dass die Konkurrenz ebenfalls einen Schritt gemacht habe, sei ein weiterer Faktor. "Es ist nicht so, dass das Bike schlechter ist", betonte Marquez. "Ich denke, wir haben mehr Potenzial. Wir müssen nur besser verstehen, wie wir es herausholen."

Wichtig dabei sei Stabilität: "Wir dürfen uns nicht selbst verwirren, indem wir zu viele Teile ausprobieren. Wir müssen alles, was funktioniert, zusammenbringen."

Kleine Fortschritte im Sprintrennen

Im Sprint versuchte das Team, dem Traktionsproblem mit einer kleinen Änderung zu begegnen. "Denn es ist seltsam. Letztes Jahr waren wir wirklich schnell und konnten einen Unterschied machen, was den Scheitelpunkt und die Traktion angeht. Doch dieses Jahr fühle ich mich damit nicht wohl", so Marquez.

Die Modifikationen hätten zumindest leichte Verbesserungen gebracht. Deshalb nehme er "ein paar positive Punkte" aus dem Sprintrennen mit, auch wenn das Endergebnis nach dem frühen Kontakt mit Di Giannantonio enttäuschend blieb.

Sturz nach Problemen mit der Front

Eine Steigerung im Grand Prix am Sonntag ließ auf sich warten. "Mit der Front habe ich mich nie wirklich gut gefühlt", schildert Marquez seine Probleme im langen Rennen.

Es sei schwierig gewesen, das Motorrad an manchen Stellen zu stoppen, was schließlich zum Sturz führte. "An diesem Punkt habe ich einen kleinen Fehler gemacht, einen dummen Fehler. Ich habe die Linie ein bisschen verloren und dann die Front."

Das bedeutete das nächste Nullresultat für den Spanier, der unumwunden zugibt: "Es ist nicht der Start, den wir uns wünschen." Dennoch wolle er die Ruhe bewahren: "Wir müssen weitermachen und positiv bleiben. Es ist erst das erste Rennen." Zumal beim Saisonauftakt in Thailand besondere Bedingungen herrschten.

So habe die verstärkte, härtere Reifenkarkasse für zusätzliche Probleme gesorgt, erklärt Marquez. Gleichzeitig hätten die Hersteller insgesamt einen Schritt nach vorne gemacht. Umso wichtiger sei es nun, als Team geschlossen zu arbeiten: "Es liegen noch 21 Rennen vor uns, also ruhig bleiben, keine Panik und weitermachen."

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