Alex Rins regt an: Suzuki sollte mit Sylvain Guintoli häufiger testen

Laut Alex Rins sollte Suzuki öfter auf die Dienste von Testfahrer Sylvain Guintoli zurückgreifen, um verglichen mit der Konkurrenz nicht abzufallen

Alex Rins regt an: Suzuki sollte mit Sylvain Guintoli häufiger testen

"Wir sollten etwas unternehmen." Das sagt Suzuki-Pilot Alex Rins, angesprochen auf die Häufigkeit, mit der sein MotoGP-Arbeitgeber im Verlauf eines Jahres zu Testfahrten ausrückt, seien es offiziell angesetzte IRTA-Testtage oder aber private Testtage.

"Andere Hersteller testen sehr umfangreich", spricht Rins etwa auf Yamaha und Ducati an, wo die offiziellen Testfahrer Cal Crutchlow beziehungsweise Michele Pirro regelmäßig im Einsatz sind. Beim Misano-Test im September war Crutchlow zwar nicht dabei. Dafür aber absolvierte er im Motorland Aragon einen Yamaha-Privattest mit dem Prototypen für die MotoGP-Saison 2022.

"Wir hingegen tun das nicht. Das ist ein bisschen seltsam", übt Rins leichte Kritik daran, wie Suzuki den Testkalender gestaltet. Der Spanier gibt aber zu: "Ich habe mit Suzuki noch nicht über dieses Thema gesprochen. Vielleicht sollte ich das ja mal tun."

Ein Faktor, der in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt, ist die Verfügbarkeit von Suzukis Testfahrer Sylvain Guintoli. Beim Misano-Test beispielsweise war der Franzose nur an einem der zwei Tage im Einsatz, weil er unmittelbar zuvor in der Motorrad-Langstrecken-WM (FIM EWC) den Klassiker Bol d'Or bestritten und gewonnen hatte. Mittlerweile ist auch der WM-Titel unter Dach und Fach.

Kommt Guintoli künftig häufiger für MotoGP-Tests zum Einsatz? "Mehr Testtage würden uns sicherlich entgegen kommen", meint Rins. Für sich selber gesprochen freut sich Rins jetzt schon auf den Jerez-Test im November, bei dem wie schon beim Misano-Test im September wieder alle MotoGP-Teams auf die Strecke gehen werden. Termin ist der 18./19. November, Donnerstag und Freitag nach dem Saisonfinale in Valencia.

Mit Bildmaterial von Dorna Sports.

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