Alex Rins: Schlüsselfaktor 2018 ist der neue Suzuki-Motor

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Alex Rins: Schlüsselfaktor 2018 ist der neue Suzuki-Motor
Ruben Zimmermann
Autor: Ruben Zimmermann
Co-Autor: Germán Garcia Casanova
14.05.2018, 15:28

Alex Rins erklärt, warum Suzuki 2018 schon drei Podestplätze holen konnte - Dem Spanier mangelt es im Vergleich zu Andrea Iannone allerdings noch an Konstanz

3. Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP
3. Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP
Alex Rins, Team Suzuki MotoGP
3. Andrea Iannone, Team Suzuki MotoGP
Alex Rins' Suzuki GSX-RR with thumb operarted rear brake lraver
Alex Rins, Team Suzuki MotoGP
Alex Rins, Team Suzuki MotoGP
Alex Rins, Team Suzuki MotoGP

Suzuki kann sich 2018 über einen gelungen Saisonstart freuen. In vier Rennen konnte das Werksteam der Japaner bereits drei Podestplätze bejubeln. Zum Vergleich: 2017 blieb Suzuki komplett ohne ein einziges Top-3-Ergebnis. Das zuvor letzte Podest hatte 2016 auf Phillip Island noch Maverick Vinales geholt. Warum läuft es für Suzuki in diesem Jahr nun wieder deutlich besser als 2017?

Für Alex Rins, der 2017 einen Großteil der Saisonanfangsphase verletzt verpasste, ist die Antwort klar. "Beim Test in Valencia (nach der Saison 2017; Anm. d. Red.) haben wir einen anderen Motor ausprobiert - und mit diesem Motor funktioniert das Bike jetzt viel besser", berichtet der Spanier, der in Argentinien als Dritter auf dem Podium stand und damit sein erstes MotoGP-Podest überhaupt holte.

"Im vergangenen Jahr hat uns beim Motor eine Menge gefehlt", erinnert sich Rins zurück. Das ist 2018 anders. "Das Bike macht seit dem ersten Rennen einen guten Eindruck", freut sich der 22-Jährige, dem es momentan allerdings noch an Konstanz fehlt. So stand er zwar in Argentinien auf dem Podium, schied in Katar, Austin und Jerez aber jeweils aus. In der WM liegt er daher nach den ersten vier Rennen nur auf Platz zwölf.

Teamkollege Andrea Iannone war dagegen bisher ein Muster an Konstanz. Er punktete in allen vier Saisonrennen und stand zuletzt in Austin und Jerez zweimal auf dem Podium - macht unter dem Strich WM-Rang vier. Damit ist Iannone aktuell der beste Italiener in der Weltmeisterschaft und liegt unter anderem vor Andrea Dovizioso und auch allen anderen Ducati-Piloten.

Teammanager Davide Brivio erklärte bereits im Winter, dass eine Fehlentscheidung beim Motor Schuld an der schwachen Saison 2017 gewesen sei. Damit hatte er offenbar recht. Interessant in diesem Zusammenhang: Rins erklärt, dass der 2018er-Motor nicht etwa über mehr Leistung verfüge. Dafür habe man mit dem neuen Aggregat aber beim Turning und bei der Stabilität deutliche Fortschritte gemacht.

In der MotoGP-Herstellerwertung liegt Suzuki nach vier Rennen mit 55 Punkten an Position vier - und damit unmittelbar hinter Ducati (62 Punkte). Zum Vergleich: 2017 holte man in der gesamten Saison nur 100 Zähler.

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Urheber Ruben Zimmermann
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