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Alex Rins testet in Barcelona neues Suzuki-Chassis

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Alex Rins testet in Barcelona neues Suzuki-Chassis
Autor:
Co-Autor: Valentin Khorounzhiy
18.06.2019, 11:04

Alex Rins und Sylvain Guintoli setzen die Arbeit mit dem modifizierten Suzuki-Chassis beim Barcelona-Test fort - Damit ist die Bremsstabilität etwas besser

Auch bei Suzuki stand die Arbeit nicht still. Beim Testtag in Barcelona probierte Alex Rins ein neues Chassis. "Es ist ein kleiner und kein großer Schritt", berichtet der Spanier. "Das Lenkverhalten ist damit etwas schwieriger, aber auf der Bremse fühlte ich mich besser. Auf dieser Strecke gab es beim Turning nur in einer Kurve ein Problem, alle anderen waren gut." Deshalb glaubt Rins nicht daran, dass mit dem neuen Chassis das gute Handling der GSX-RR verloren geht.

Ob der Spanier das neue Chassis beim nächsten Rennen in Assen verwenden wird, steht noch nicht fest. "Ich weiß es nicht, wir müssen das checken und evaluieren, welches Chassis wir verwenden werden. Ich vertraue meinen Leuten. Sie werden genau analysieren, was wir in der Bremsphase gewinnen und beim Turning verlieren."

Ansonsten gab es einige Tests bezüglich der Elektronik. "Mappings für die Traktionskontrolle und die Anti-Wheelie-Kontrolle. Nichts Großes, aber ja", bestätigt Rins. Für die nahe Zukunft wünscht er sich Entwicklungen im Aerodynamikbereich. "Ich würde gerne etwas probieren. Suzuki arbeitet hart daran. Hoffentlich kommen bald Modifikationen." Insgesamt drehte Rins am Montag 75 Runden. Mit 1:39.334 Minuten belegte er den vierten Platz.

Teamkollege Joan Mir arbeitete an vielen Details, um ein besseres Gefühl zu haben. Außerdem stand die Rennpace im Fokus. Der Spanier drehte 67 Runden und reihte sich mit 1:39.670 Minuten an der achten Stelle ein. Außerdem war auch Testfahrer Sylvain Guintoli am Montag im Einsatz. Er setzte die Arbeit vom Rennwochenende mit dem modifizierten Chassis fort. Der Franzose fuhr 69 Runden.

"Mit Sylvain und Alex haben wir viele Informationen über unser neues, modifiziertes Chassis gesammelt", sagt Suzuki-Technikdirektor Ken Kawauchi. "Im Laufe eines Rennwochenendes ist es schwierig, neue Teile und Einstellungen zu probieren. Deswegen sind solche Testtage sehr nützlich für uns. Alle drei Fahrer spürten Fortschritte. Das bedeutet, dass wir gut gearbeitet haben."

Mit Bildmaterial von LAT.

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