Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland

Alex Rins: Was Honda-Kundenteam LCR vom Suzuki-Werksteam unterscheidet

Vom Suzuki-Werksteam ins Honda-Kundenteam LCR: Alex Rins sind bei den MotoGP-Tests trotz Werksvertrags schon erste Unterschiede in der Arbeitsweise aufgefallen

Alex Rins: Was Honda-Kundenteam LCR vom Suzuki-Werksteam unterscheidet

Zusammen mit seinem Suzuki-Teamkollegen Joan Mir ist Alex Rins für die MotoGP-Saison 2023 ins Honda-Lager gewechselt. Während der Weltmeister von 2020, Mir, für das Repsol-Werksteam an den Start gehen wird, wechselte der ebenfalls mit einem Werksvertrag ausgestattete Rins zum Honda-Satellitenteam LCR.

Für Rins ist es eine neue Situation. Seit seinem Aufstieg in die MotoGP zur Saison 2017 fuhr der Spanier ausschließlich für Suzuki und damit in einem Werksteam. Gibt es in der heutzutage so ausgeglichenen Königsklasse des Motorradsports noch große Unterschiede in der Arbeitsweise? "Es ist ein bisschen anders", meint Rins.

"Früher war ich in einem Werksteam mit zwei Bikes. Jetzt bin ich bei Honda in einem Satellitenteam, aber mit einem Werksvertrag. Und wir haben vier Motorräder [mit Werksstatus]. Alle vier Fahrer stehen beim Hersteller unter Vertrag. Das ist anders." Tatsächlich waren Rins und Mir bei Suzuki auf sich allein gestellt. Ein Deal mit einer potenziellen Kundenmannschaft kam nie zustande.

Alex Rins: Bei Suzuki noch viel mehr Mitarbeiter um sich

Jetzt bei Honda endlich mit drei statt nur einem Kollegen zusammenarbeiten und Daten austauschen zu können, bezeichnet Rins als "ganz schön". Denn: "Wenn dein Teamkollege langsamer ist oder stürzt, hast du keine [brauchbaren] Informationen von ihm. Aber jetzt kannst du die Daten von zwei anderen Motorrädern einsehen."

Gleichzeitig bedeutet der Wechsel zu einem Satellitenteam für Rins auch, dass er nicht immer sofort Zugriff auf die neuesten Entwicklungen des Herstellers hat. Neue Teile gehen zuerst an das Honda-Werksteam um Mir und Superstar Marc Marquez.

 

"Bei Suzuki kam ich in die Box und viele Leute kamen auf mich zu. Jetzt sind es nur noch mein Crewchief und ein Honda-Mitarbeiter. Auch was die Teile angeht: Ich habe in Sepang nicht die gleichen Teile bekommen wie das Repsol-Honda-Team. Es ist schwierig, vier Chassis zu bauen, wenn man nicht weiß, ob es funktioniert oder nicht", sagt Rins.

Anpassung an LCR-Honda-Arbeitsweise: "Auf gutem Weg"

Wichtig ist auch, dass Fahrer und Team menschlich gut harmonieren. In diesem Zusammenhang lobt der 27-jährige Spanier das Verhältnis zu seiner neuen Mannschaft: "Das Gefühl im neuen Team ist super. Das Verhältnis zu den Mechanikern, zu meinem Crewchief, zu Honda ist sehr gut."

Das hilft auch bei der Eingewöhnung. In seinem neuen Umfeld muss sich Rins erst an die Arbeitsweise des Teams von Lucio Cecchinello gewöhnen - und umgekehrt. "Man muss mit vielen Leuten zusammenarbeiten, manchmal auf eine ganz andere Art und Weise, weil sie es gewohnt sind, anders zu arbeiten", erklärt Rins.

"Aber sie passen sich auch meiner Arbeitsweise an. Wir sind auf einem guten Weg. Ich vertraue ihnen und sie vertrauen mir." LCR-Honda-Pilot Rins beendete die MotoGP-Tests in Portimao auf Platz 15 der kombinierten Zeitenliste. Damit lag er knapp hinter Mir und Marquez. In Portugal wird am kommenden Wochenende auch die Saison 2023 eröffnet.

Mit Bildmaterial von Gold and Goose / Motorsport Images.

Vorheriger Artikel Honda-Neuzugang Joan Mir: So schwierig ist der Wechsel von Suzuki
Nächster Artikel Zugeständnisse für MotoGP-Kundenteams? Marini dagegen: "Werke müssen siegen"

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland