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Alvaro Bautista: MotoGP-Sprintrennen für bestimmte Fahrer eine Chance

Superbike-Weltmeister Alvaro Bautista erklärt, was er von den MotoGP-Sprintrennen erwartet und welche Fahrer vom neuen Format profitieren

Alvaro Bautista: MotoGP-Sprintrennen für bestimmte Fahrer eine Chance

Das Wochenendformat der MotoGP ändert sich in diesem Jahr vor allem am Samstag. Durch die Einführung der Sprintrennen, die bei jedem der geplanten 21 Grands Prix am Samstagnachmittag gestartet werden, müssen sich die Fahrer und Teams umstellen und ihre Arbeitsabläufe anpassen.

Superbike-Weltmeister und Ex-MotoGP-Pilot Alvaro Bautista erwartet, dass einige Fahrer vom neuen Format besonders profitieren. Fahrer, die in der Vergangenheit Probleme mit dem Reifenverschleiß hatten, dürften in den kürzeren Rennen deutlich stärker sein. Aber auch Fahrer, die körperlich oder mental an ihre Grenzen kamen, erhalten jetzt am Samstagnachmittag eine Bühne, um sich stärker in Szene zu setzen.

"Die Sprintrennen werden die Meisterschaft verändern, denn es gibt jetzt doppelt so viele Rennen in einer Saison", bemerkt Bautista. "Für die Fahrer, die in den Hauptrennen Probleme mit dem Reifenverschleiß, der körperlichen Ausdauer oder der Konzentration bekommen, ist es eine große Chance."

"Man muss anders an die Rennen herangehen, denn man muss von Beginn an hart attackieren, ohne sich um die Reifen sorgen zu müssen", erklärt Bautista, der seit seinem WSBK-Debüt in der Saison 2019 drei Rennen pro Wochenende absolviert und sich auch an das Format der Superpole-Rennen über zehn Runden anpassen musste.

Alvaro Bautista

Laut Alvaro Bautista haben leichte Fahrer in Sprintrennen klare Nachteile

Foto: Motorsport Images

In den Sprintrennen war Bautista oft nicht ganz so stark wie in den langen Rennen. Das ist laut dem Spanier auf das niedrige Gewicht zurückzuführen. "Für mich ist das immer nicht so einfach, weil ich weniger Last auf die Reifen ausübe, um in den ersten Runden Temperatur in die Reifen zu bringen", schildert der Ducati-Pilot.

Deshalb verliert Bautista zu Rennbeginn oft etwas Boden, den er in den kürzeren Rennen nicht so gut aufholen kann wie in den Hauptrennen. "Wenn man in den Runden zu Rennbeginn Zeit verliert, dann ist es schwierig, das wieder aufzuholen. Viele Fahrer haben diese Probleme. Andere Fahrer haben da Vorteile", vergleicht er.

Grundsätzlich sieht er die MotoGP-Sprintrennen aber als Fortschritt an: "Von außen betrachtet wird es sicher interessanter. Die Show wird besser. Die Fahrer müssen richtig verstehen, wie sie an diese Rennen herangehen müssen und wie sie diese Rennen kontrollieren müssen. Ich bin gespannt, wie es laufen wird und wie sich die Fahrer anpassen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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